Page images
PDF
EPUB

LITERATUR-ZEITUNG

VOM

I A H R E

I 8 2 I.

DRITTER B A N D.

S E P T E M B E R bis DE CE M B E R.

ODENSE
Y.AERSKOLFS
DOLI! SEK

HALLE,
in der Expedition dieser Zeitung,

und LEIPZIG,
in der Königl. Säch f. privil. Zeitungs · Expedition.

I 8 2 I.

[ocr errors]

Swete 10-5-48

217 640.09 ALLGEMEINE LITERATUR - ZEITUNG

September 182 1.

Der

THEOLOGIE.

gion” proclamirt und die christliche Religion also

immer noch gegen alle vraison faine(S. 4) mit Paris, b. Mequignon, u. Lyon, b. Perisse : Lettre Kirchenthum verwechselt wird? Würde, wenn pro

de M. Charles · Louis de Haller, Membre du Con- testantische Aufklärung die Revolutionen unserer feil Souverain de Berne - à la famille, pour Tage hervorgebracht und geleitet hätte, die protelui déclarer son retour à l'Eglise catholique apo- stantische Kirche felbft mit solcher vernunftwidriger stolique et romaine. (datirt: Paris ce 13. Avril Ungleichheit zurückgesetzt worden seyn? Und ge1821.) Quatrième édition. 1821. 46 S. 8.

schieht dieses alles nicht vor unsern Augen, zu eben

der Zeit, wo protestantische Fürsten und Völker zum er Vf. verdient sehr ernsthaft und überweisend Ruhm ihrer Grundsätze ihre katholischen Staatsein

beurtheilt zu werden. Er ist, so viel Rec. wohner nicht bloss mit Worten von Liebe und Dul. weiss, der erste, welcher das, was man bisweilen dung, sondern in treuer Wirklichkeit in volle unter allerley Formen und Wendungen auch da, wo Gleichheit verfassungsmässig, ruhig geordneter Reches von grossen Folgen seyo kounte, zu insinuiren te aufnehmen, wenn sie nur nicht durch kirchliche versuchte, mit dürren Wortea S. 12 heraussagt: „die Vorurtheile, wie in Irland zum Theil der Fall ist. Revolution im sechszehnten Jahrhundert, welche wir fich an ficherer Uebernahme gleicher Plichten hinReformation nennen, ist in ihrem Grundsatz, in ihren dern lassen. Mitteln und in ihren Folgen das vollfündige Bild und Ja, wenn wir auch auf England, auf das erste der Porläufer der politischen Revolution unserer Tage." Beyspiel einer durchgeführten Nationalverfassung, in

Zwar ist es gar nicht nöthig, gegen diese in un der Geschichte zurückblicken; war nicht dasjenige fern Tagen gehätligste Beschuldigung und gegen ei- Kirchenthum, welches gegen den Willen der Nation nen, der bloss behauptet, sich in theoretische Auf- fich heimlich wieder in die Herrschaft und Ueberklärungen einzulaflen. Mögen immer folche Be- macht eindrängen wollte und nach seiner allbekann. haupter auch unter anderm darauf rechnen, dass ten Theorie und Praxis immer alles andere neben fich ohnehin tiefere Untersuchungen von denen nicht ge auszuschliessen trachtet, die historiseh unleugbare hört werden, welche ihre französische Schönfchrei. Ursache, dals die Verbesserung aus dem milden Gang berey und auf Leidenschaften berechnete, kecke Re- einer Reform in die Gräuel einer Revolution hinüber dekunst statt der Beweile hinnehmen. Der unver- geworfen wurde? Und ist man nicht von diesen, so antwortliche Vorwurf beantwortet fich für die älte- bald der Protestantismus die Gemuther durchdrang, ste und die neueste Zeit durch die schlichtesten hifto auf die ganz einfache Einsetzung der jetzt regieren. rischen Fragen.

den Dynastie, frey und doch folgsam, zurückgeWaren es, was die älteste Zeit betrifft, nicht kommen? die Fürsten und Stände, waren es nicht die Obrig Mügen nur nach einem wirklichen ,esprit de jukeiten selbst, welche in Eintracht mit ihren über- flice et d'impartialité" (S. 9) alle wahre und vermeintzeugten Unterthanen nach ihren eigenen Ueberzeu. Jiche Politiker laut die Frage beantworten: In wel. gungspflichten die feit Jahrhunderten umsonst be chen Ländern Gind, mit herzlicher Ergebenheit der gehrte Kirchenreformation genehmigten und nach Regierten gegen die Regenten, vertragmässige und ihren Territorialrechten unter einem durch Capitu- von beiden Theilen befolgte Verfassungen gewelen, lation gewählten Kaiser als ingere Regierungsfache geblieben und neu geworden? In welchen Ländern zur Ordnung leiteten? Und was legitime Regierun. halten selbst die, welche immer noch Misstrauen gegen gen so nach Plicht und Recht vollführten, erlaubt die Regierten den Regenten glaublich machen möch. lich der Vf., als Revolution anzuklagen? Was die ten, revolutionäre Gewaltthätigkeiten, ein mit Rohneueste Zeit betrifft, so antworte Er sich selbst: heit verbundenes Erzwingen wollen der edelsten Zu. Frankreich, Spanien, Portugal, Neapel, Piemont, sagen, am wenigsten für möglich? Sie werden antselbst Brasilien; kurz alle die Länder, wo politisch worten müssen: in den Protestantischen! Wenden revolutionirt wurde, waren die protestantisch? Wa wir aber endlich den Blick auf die Gegenden, wo ren sie nicht so ganz allerchristlichst und allerge. das Christeothum in allen mit ihm vereinbaren Getreuest katholisch genannt, dass sogar in den ineisten stalten, nirgends aber ein Vorherrschen des Kirchenihrer revolutionär entworfenen Constitutionen noch thums, eine sogenannte Staatsreligion, rechtliche, immer das katholische Kirchenwelen als die, aus bürgerliche Sicherheit findet, lo wird ohnehin {chliessende, wenigstens als die herrschende, „Reli- kein politischer Seher bezweifeln oder zweifelhaft A. L. 2. 1821. Dritter Band.

A

m2

foi ?

chen können, dass in dem nordamerikanischen Staa- bertritts zur Nachahmung kund thut, noch fort. tenbund zu allerletzt eine Revolution denkbar wäre. dauernd aufgiebt. Oder sollen wir denn-nicht alle Selbft die aufgeregteste Einbildungskraft des Vfs., Zuvörderst in Wabrheit religiöse Christen seyn, zu würde fie nicht eher noch mitten im Kirchenstaat, welchem christlichen Kirchenthume wir dann gehöals zu Washinton, für die panische Furcht vor einer ren mögen? Und if nicht biedere Treue gegen Gott Staatsrevolution einen Platz finden? Werden nicht und Menschen eine universelle Grundfoderung des vor weit eher die Janitscharen, als die schweizerischen allem Kirchenunterschied vorausgehenden échtunivers Colonnen von Vaterlandsvertheidigern je revolutio- salen Christenthums? Darf irgend eine christliche niren wollen?

Kirche, welche, auch nach dem Vf., eine Societé Auch den innern Grund dieser historisch unleug. des Fidèles zu nennen ist, nur eine Gemeinschaft der baren Rechtfertigungen kann man mit kurzen Wor. Gläubigen? foll fie nicht vielmehr ein Verein der ten angeben. Je gewisser man, nach dem obersten Redlichen, der Plichtgetreuen seyn? Oder ist der Grundlatz des gegen alles und alles Willkürliche Glaube statt der Rechtschaffenheit?' Ist croyance statt protestirenden Protestantismus, das ist , je gewisser man nach felbft durchgedachten und offen mitge Zum Erstaunen ist's, wie der Vf. (S. 10) Gich theilten Ueberzeugungsgründen mehr, als durch Ge- alle Mühe giebt, zu beweisen, dass er schon seit walt und Schlauheit, zu regieren und regiert zu wer 1808 Katholik in der Seele und Protestant nur dem Na. den gewohnt ist, desto gewisser können weder Re men nach gewesen sey.

men nach gewesen sey. Ains, je puis dire en veriti, gierungen noch Regierte zu der Verzweiflung getrie- que de l'année 1808 j'étais catholique dans l'ame, ben werden, zu meinen, dass man auf der einen at proteflant seulement de nom. Möchte er oder andern Seite gegen Gewalt und Eigen willen auch diels, je nach dem Grade seiner Ueberzeugung, fich nur durch Gewalt und Eigenlion retten und er wenn er Privatmann, wenn er ohne öffentliche Verhalten könne. Die einzige Voraussetzung ist, dass pflichtungen für eine protestantische Staats- und weder die Regierungen durch Volksparteyen von un Kirchenverfassung, wenn er ohne amtlichen Einfluss ten herauf, noch die Regierten, aus Widerwillen gewesen wäre.

gewesen wäre. Aber Er war öffentlicher Lehrer; der Machthaber gegen öffentliche Beurtheilungen, in Er war Mitglied des souveränen Raths von Bern!! der heilsamen Hoffnung gestört werden, durch Ue- Schon wenn er in diesen amtlichen, wichtigen Ver. berzeugungsgründe wirken zu können. Kurz: Wo hältnissen nur unterlassungsweise, nicht als Prote. Gründe leiten, kommt es nicht zu den Fäusten und stant gehandelt hätte, wäre es nicht eine mit dem Schwertern; und wo man nicht heimliche Maassre. Universellen des Christenthums unverträgliche PAichtgeln befürchtet, da kommt Treue und Glauben der verletzung? Aber er erzählt selbst mit einem Tone Treue und Offenheit entgegen.

der Zufriedenheit; wie wenn er, un inftrument dans Eben deswegen konnte es Rec. nicht anders als la main de Dieu S. 29, auch darin dieses gewesen mit Entsetzen lesen, dass der Vf. laut und angele- wäre, dass er, catholique dans l'ame, 6ch 1815, als gentlich, und wie nach der gelungensten guten das Bisthum Basel zum Berner Canton kam, hinfchiThat, auch ausdrücklich zum Beyipiel für viele An- cken und fich auftragen liess, die Instructionen der dere, erklärt, dass er zu einer andero christlichen Reunionsakte zu redigiren. Ja, er redigirte diese Kirche auf eine Art übergetreten sey, welche über- Reunionsakte selbst. Er, der es sich zum Verdienft haupt Treue und Glauben ungewiß macht. Rec. wäre

Rec. wäre macht, schon seit 7 Jahren proteftant seulement de nicht von dem Geiste der protestantischen Ueberzeu nom gewesen zu seyn, wendet diese Geschäfte, zu gungsliebe fo innig, wie er es ist, durchdrungen, wenn denen er nur

als Protestant delegirt wurde, nicht er es dem Vf. übel deuten könnte, dass er zu irgend von sich ab. Er hält dieses sogar für etwas, was die einer andern Kirche übertrat, so bald er hinreichend Vorsehung, dans la misericorde, fo geleitet habe. überzeugt war. Auch wenn er seine Ueberzeugungs. Welche mitleidswerthe Missbegriffe von dem heiligründe dafür öffentlich in vollster Kraft darlegte, gen Gott aller Christen, aller Menschen! Er, derVf., wäre er nur desto achtungswerther, in sofern dabey habe dabey den vierten Band seiner Theorie voo der das Möglichbeste der Sachgründe, nichts aber von natürlichen Gesellschaftordnung, den Band von den profelytenmacherischen Künsten geltend gemacht empires ecclefiafliques (S. 10) perfectioniren gelernt. würde, in welche der Selbstrechtfertigungseifer der Ouvrage - nach S. 26 - defliné peut être (?) à Proselyten oder Convertiten allzuleicht verfallen produire de grands effets ... repandu dans le kann. Was dagegen müssen wir über die Art dieses monde entier, ein Werk, welches bien certaineUebertrittes aussprechen, da der Vf. felbst bekennt, ment personne ne refutera (Rec. gewiss nicht, ausser selbst sich dessen rühmt, zu einer andern christlichen mit wenigen Zeilen!). Mais aussi personne ne croira, Kirche, die er um ihrer selbstgewählten Benennung gu'après un tel livre on puisse rester protestant. Alles willen für die einzige universelle hält (l'Eglise catho. nun, was der Vf. für dieses Werk thut, welches Er lique, qui n'est autre choso, que la Societé Univer: wie inspiriret beschreibt, ist üher alle andere Plichfolle des Chretiens. S. 4) auf eine Art übergetreten ten weggesetzt. Seine Obrigkeit aber wird jetzt zu seyn, durch welche er das wahrhaft universelle ohne Zweifel zurückblicken, in wie weit seine Geund allgemeingültige des Christenthums überhaupt auf- fchäftredactionen zur Vereinigung ei katholigab, ja, in fo fern er eben diese seine Art des Ve- fchen Bisthums mit einem protestantischen Staat da

durch

[ocr errors]

durch perfectionirt worden seyn mögen, dass sich ein gen, urrechtlichen, müssen dem Katholiken wie dem Mann, welcher so recht im Gegensatz gegen den Pro Protestanten heilig seyn und bleiben, ehe er über die testantismus, als der Quelle alles Unheils seit Jah Unterscheidungsgrundsätze beider Kirchen auch nur ren, dans l'ame in den Zustand des Mittelalters urtheilen zu können fich hereden darf. Jene ur. rückgeschritten war, sich von ihnen wie ein redli. christlichen Grundsätze machen das, was wir die cher Protestant gebrauchen liefs. Eben derselbe ver Gemeinde der Heiligen, der Gottgeweihten nennen fichert S. 13, dafs er noch im Herbste 1818 fich nicht dürfen, die Gemeinschaft derer ,von allem Volke, zur katholischen Kirche bekannt habe, weil er hoff- welche, weil sie Ehrfurcht vor Gott haben und te, jener vierte Band, seine Lehre von dem, was er Rechtschaffenheit ausüben, Gott angenehm find; natürlich, und doch empire, Herrschaft der Kirche wie der heilige Petrus nach Apost. Gesch. 10, 35 nennt, möchte grössere Wirkung machen, wenn er, diese charakteristischen Zeichen der universellen Goto dem Scheine nach, aus der Feder eines Protestanten tesgemeinde, des geistigen Gottesreichs unter den käme. Sy repugnais encore (à retourner dans le sein Christen, klar und deutlich angah. Diese Unter: de l'Eglise, que je reconnaissais pour veritable et légi- scheidungsgrundsätze des Christenthums stehen hoch time) soit par respect humain ... foit parceque j'esperais über denjenigen Grundsätzen, durch welche nicht das peutitre, que mon quatrième volume ferait plus Christenthum selbst, sondern nur ein Kirchenthum d'effet, en fortant, in apparence, de la plume d'un von dem andern sich unterscheidet. Wer jene uni. proteftant. Um der katholischen Kirche, die er versellen Grundsätze der Chriften misskennt, wel. fich (was auch nach katholischen, nicht römischen, che überdiess die universellen Grundregeln des Bies Grundsätzen unrichtig if!) als ein empire ecclefia dermanns und der allgemeinen Moral find, wer der. Aique vorstellt, insgeheim Vortheile zu verschaffen, gleichen ablichtlich schädliche, pflichtwidrige Verhalt er es also erlaubt, den Schein des Protestanten heimlichungen etwa leicht wegheichten zu können, geltend zu machen. Uin, nach seiner Meinung, ein ja nach erlangten Dispensationen und Absolutionen desto nützlicherer Katholik zu seyn, giebt er es auf, wie Verdienste öffentlich zur Nacheiferung bekannt das zu seyn, was ein Christ seyn soll, ein Mann der machen zu dürfen wähnt, kann weder dem Einen religiösen Treue, der nicht die Apparenz, ein Mit noch dem andern Kirchenthum, wie es unter den genosse zu seyn, abfichtlich beybehalten darf, um Christen allmählig gebildet worden ist, als eigentlider getäuschten Religionsgesellschaft mit desto grö- cher Christ erscheioen und angenehm feyn.

Oder [serem Effect Abbruch zu thun; ein Mann der sollte irgend eine christliche Kirche für den Ihrigen, Treue, der oicht mit einer andern Partey officiell für einen neugewonnenen Mitbruder, gern denjeniim Namen eines Staats Geschäfte abmachen soll, gen erkennen wollen, der zwar Gch an ihr Kirchen. während er heimlich schon selbst zu jener Partey ge- thum werkthätig anschliessen will, die unverletzhört, und mit mehr Parteygeist zu ihr gehört, als baren Grundsätze des universellen Christenthums bey weitem die meisten ihrer eingebornen Mitglie- aber gerade in der Art seines Vebertritts verletzt zu der. So weit konnte dieser verirrte Eiferer über haben laut bekennt, und dadurch noch das rechte dem Kirchenthum das allgemeine Christenthum ver- gethan zu haben behauptzt, ja fich als Beyfpiel für gessen! Der Protestant muls ihn deswegen bedauern. viele andere, denen er das ähnliche unchristliche zuAber jeder biedere Katholik, ist Rec. überzeugt, traut, öffentlich aufzustellen sucht. muss es mit zurücktretendem Abscheu vernehmen, Niemals kann der besonnene Menschen beobachdass auf diese Weise ein Mann zu ihrer christlichen ter den grossen Unterschied vergessen, welcher zwiKirche übertreten zu dürfen meinte, welcher von schen denen, die in einem gewissen äusserlichen Zu. dem Grundsatz: dass der Zweck das illegitimste Mit- stand, wie hier in dem Zustand eines bestimmten tel heilige, ausging ond denselben fort während löb- Kirchenwesens, geboren find, und denen, welche lich, ja der göttlichen Leitung würdig findet. mit freyer Wahl und langem Vorbedacht fich selbst

Der Vf. will beschreiben und rechtfertigen, wie in denselben versetzen, dem Urtheilsfähigen in die er Katholik geworden sey. Wer das Ganze zusam- Augen fällt. In welchem Kirchenthum man gebomenfasst, wird ohne Zweifel mit dem Rec. überein ren feyn mag, ist man, da die Kirche nicht die Restimmen müssen, dass die neuen wie die alten Glau- ligion, auch nicht das Universelle des Christenthums, bensbrüder des Vfs., Katholiken wie Protestanten, sondern eine äufserlich, menschlich gebildete Gestal. Ursache haben, Ihm zuzurufen: Du hast nicht wie tung für beides. ist, unter menschlich unvollkomme. ein Christ gehandelt! Und ehe darüber zu fragen ben Verhältnisfen geboren, wenn gleich jedes Kir. ist, ob man ein katholischer oder ein protestanti chenthum ein Beförderungsmittel der Religion und scher Christ sey oder werden wolle, ist es doch ge Religiofität seyn soll, und dadurch respectabel ist, wiss nöthig, dass man durch Gesinnung und That wenn es sich durch diesen Zweck über 'hemmende, überhaupt ein Christ sey, dass man nicht vorsätzlich selbst glänzende, Unvollkominenheiten zu erheben und beharrlich gegen das handle, worin alle Chri. ftrebt. Geboren also unter mehr oder weniger Un. sten als herzliche Verehrer des Vorbilds Jefu, ohne vollkommenheit sind wir, wo wir find, mit der allen Streit der Auslegungen, übereinstimmen und PAicht geboren, zum Besserwerden zu wirken. So ewig übereinftimmen müssen. Die allgemein christ- begriff es schon der alte weise Zuruf: qua parte lolichen Grundsätze, die urchristlichen, urvernünfti- catus es in re Terreflri cernas! Nur weil Jahrhun

derte

« PreviousContinue »