Die dritte industrielle Revolution und die Krise des Kapitalismus: Zusammenbruchstheorien in der neomarxistischen Diskussion

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Tectum, 2004 - Capitalism - 146 pages
Kern jeder Zusammenbruchstheorie ist die Annahme, dass der Kapitalismus an seiner eigenen Dynamik scheitern muss: An einem bestimmten Punkt seiner Entwicklung werde er sich selbst zur Schranke. Bereits im 19. Jahrhundert hatte Karl Marx eine solche Möglichkeit angedeutet. Seither wurde der Gedanke immer wieder aufgegriffen; zuletzt im Hinblick auf die Dritte industrielle Revolution und die mit ihr einhergehende Krise der Arbeitsgesellschaft. In den Werken von Theoretikern wie Ernest Mandel ("Der Spätkapitalismus") und Robert Kurz ("Schwarzbuch Kapitalismus") wird das baldige Ende der kapitalistischen Produktionsweise angekündigt. Doch ist wirklich damit zu rechnen? Wie stichhaltig sind die Argumente der Zusammenbruchstheoretiker? Kann der Kapitalismus überhaupt einfach "aufhören"? Und wenn ja - was käme danach? Rainer Diederichs setzt sich mit der Diskussion über diese Fragen auseinander und unternimmt dabei einen Streifzug durch die Geschichte des zusammenbruchstheoretischen Denkens von seinen Anfängen bis zur Gegenwart

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