Mittheilungen aus und über Frankreich

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O. Wigand, 1838 - France - 448 pages
 

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Contents

Bonapartiana
53
IN BenjaminConstant
59
Cae1H plophetischer Traum
61
DeLamennais und Buonarottt
62
Buonarotti
63
Von Chateaubriand und de Lamennais
64
Frau von Stael und FrauMcMilr
66
Kirchliches und Sociales 1 Urtheil eines Franzosen über die Religiosität in Frankreich
69
Ueber die religiösen und kirchlichen Angelegenheiten in Frankreich
71
Die Götterdämmerung in Frankreich
100
Die Kultusfreiheit und Pillots unitarisch französische Kirche
110
Religiöses und kirchliches Leben in Frankreich
114
Ueber Reghellinis von Schio Nxmen 6u IVloime et an Onltinlme
122
Sociale Bestimmung von Victor Consid6rant
142
Einige Worte über die Lebensfrage des Jahrhundert
146
H Heine und Prosper Enfanrin
153
Rückblick auf den St Simonismus
161
Die freien Frauen und G Sand
166
Robert Owen
171
Charees Fourier
175
Zeitstimmen
184
Begüterung der Geistlichkeit in Frankreich
191
Protest des Erzb v Paris gegen Davids Giebelfeld des Pantheons
192
Die ElsässischRömischen Pilgrime
194
Gdrres in Frankreich
199
Normannischer Protestantismus
200
Kritisches und Literarisches 1 Schriften über die franz Revolution
203
Zur Charakteristik der Franzosen und ihrer schönen Literatur
217
Bewegung der französischen Presse
223
Rückblick auf die französische Literatur
247
Rückblick auf die französische Literatur in der zweiten Hälfte des 1 1836 26
273
Balzacs S6raphita
275
Die religiösen Pariser Poeten
276
Göthes Faust in Frankreich
278
Die 51 Ausgabe von Voltaires sümmtlichen Werken
280
Das Buch der Gemeinden
282
IMaltine tlmte Äun nge
283
Uebersetzungen und Auszüge aus franz Schriften 1 Die Civilisationen
287
Kampf der JndoGermanischen und der Semitischen Rasse
291
Mittheilungen aus vcciäent t Orient et
293
Kulturgeschichtliches und Statistisches
383
Die Franzosen und die Engländer 335
385
Paris zur Rdmerzeit
387
Das Ausgabenbuch Ludwigs XI
388
Die Ligue
389
Restauration Heinrich IV
390
Die Denkwürdigkeiten des Marquis de Sourches
391
Gefährliche Literatur zur Zeit Ludwigs XIV
392
Lllle3nvisve Ioui nute Hncis1iotlee äLon 1e Leaumont
393
Die Revolution vor der Revolution
394
Frankreichs eilf Revolutionen
395
Die Septembertage 1792
396
Zufällige Ironie des Moniteurs
398
Die französische Presse von 1789 bis 1826 339
399
Erfinbungspatente von 17911837
400
Berufung der Soldaten zu öffentlichen Arbeiten
401
Zahlenlotterie
402
Wohlthätigkeitsbureaus und PfandAemter
403
nulnal 6e He 6?I
404
Ueber Findelhäuser
405
Ueber Nationalerziehung
406
Die Gesellschaft für den Elementarunterricht in Frankreich
407
Die Gesellschaft für das Patronat der jungen Entlassenen aus der Penitentiar Anstalt zu Pari
409
Das Penitentiarwesen in Frankreich und Amerika
412
Gefängniß zu Paris nach amerikanischen Theorieen
414
Abschaffung der Todesstrafe
415
Selbstmord
416
Pferd Wettrenn Manie
418
Kampf gegen Phrenologie
420
Jahresversammlung der Phrenologischen Gesellschaft zu Paris 42 l
423
Die Schule der Wahrheit von Azai
425
Ein Denkblatt aus und zu der Pariser Literür und Si ten Gesch
426
Der literarische Schuster
428
Belletristisches Aktiengeschift
429
Der Europäische historische Congreß zu Paris
430
Fünf Lomite K8turiuue
431
Die Kunstausstellung in Paris
432
Erzbischöfliches utuälllevon Sübmeergdttern in Frankreich
434
Die Gesellschaft für Verbreitung des katholischen Glaubens 435
439
Statistisches
440

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Popular passages

Page 14 - Was ist der Dritte Stand? Januar 1789 Der Plan dieser Schrift ist ganz einfach. Wir haben uns drei Fragen vorzulegen. 1. Was ist der Dritte Stand? Alles. 2. Was ist er bis jetzt in der staatlichen Ordnung gewesen? Nichts. 3. Was verlangt er? Etwas darin zu werden.
Page 101 - daß der Mensch auf keinem anderen Wege zum Heile gelangen könne, als durch die Gnade des Herrn, und durch den Glauben an den Sohn Gottes, welcher unsere Sünden selbst geopfert hat an seinem Leibe auf dem Holze!
Page 175 - Joseph II. von sich gestoßen hat." (12) „Umgeben von Nationen, in denen die Freiheit gährt, wiederholt es stets mit ruhiger, ernster Stimme: „Kinder, ihr liebt nicht — die Ordnung ; ihr seid nicht reif für die Freiheit." Gott vertheilt nicht blindlings die Gewalt auf der Erde ; er wirft sie nicht vor uns hin, nur damit wir sie mit Füßen treten sollen. Der religiöse Mensch kann sich nicht genug bemühen, zu entdecken, zu welchem Zwecke Go tt sie verleiht, und er soll das Werkzeug, das...
Page 179 - erwählte« und »inspirirte« - ehemalige - Weltreligionsstifter an den zur Vereinigung von Frankreich und Deutschland »gesendeten« Propheten Heinrich Heine geschrieben; und daß der enfantinische Jünger die Bekanntwerdung dieses Schreibens gestattet, gibt uns zum Wenigsten zu erkennen, daß derselbe die wohlwollenden Zurechtweisungen seines Meisters bescheidentlich dahinnimmt. Aber auch dies ist nicht zu verkennen, daß Enfantin in diesem Schreiben einen feineren Takt, größere Besonnenheit...
Page 179 - in der That, wir sind dem Deismus entwachsen, wir sind mündig, und bedürfen keiner väterlichen Vorsorge mehr,« — und dann wieder: »er sei sich einer ursprünglichen Religiosität bewußt; - Gott sei immer der Anfang und das Ende seiner Gedanken,« - so bekennt auch Enfantin sich einestheils wiederholt zum Pantheismus, und spricht dann doch wieder von Gott als dem Herrn der Welt, der »nicht blindlings die Macht vertheilt,« - und dessen Absichten zu entdecken »der religiöse Mensch« nicht...
Page 177 - ... wenn sie vor Allem, wie Lessing, an das ewige Leben glauben werden." Auch verwundert er sich, daß H. in seinen zwei Bänden mit keinem Worte des ewigen Lebens Erwähnung gethan, was er ja nicht zu versäumen habe, wenn er zu Oestreich sprechen werde. (18.) Hiermit geht er zu den übrigen Vorwürfen über, die er ihm in Bezug auf sein Werk über Deutschland zu machen habe. „Nein...
Page 174 - Austausches, religiöse Duldung, — davon träumte alle Welt in Mitten der Blutgerüste, des Krieges, des Maximums und des Brandes der Klöster und Kirchen." „Dieser Widerspruch zwischen dem Traum und der Wirklichkeit ist übrigens ein Beweis der UnVollkommenheit des vorzüglich theoretischen und philosophischen und nicht religiösen Pantheismus Spinoza's, ein Mangel, welcher hauptsächlich darin besteht, daß das Gefühl für Hierarchie, die Würdigung der Verschiedenheiten und die Unterscheidung...
Page 176 - Intelligenz, wahrend die Arme dieses großen Körpers sich längst dem Rheine hin ausbreiten." (12. 13.) „Dem Norden also die Wissenschaft und besonders deren Vervollkommnung; dem Westen die Industrie, die Praxis und besonders der Unterricht in der Wissenschaft, dem Mittelpunkt und dem Süden die Liebe, die Religion, die Musik, der Frieden.
Page 179 - ... bescheidentlich dahinnimmt. Aber auch dies ist nicht zu verkennen, daß Enfantin in diesem Schreiben einen feineren Takt, größere Besonnenheit und Klugheit, und weit menschenfreundlichere und weltbürgerlichere Ansichten und Gesinnungen zu Tage legt, als sein deutscher Freund noch im vorigen Jahre zu haben schien ; - denn sein diesjähriger Brief an die deutsche Bundesversammlung, welchen die allgemeine Zeitung mittheilt, dürfte wohl schon als erstes Zeichen seiner Umkehr zu betrachten sein....
Page 179 - ... Ansichten und Gesinnungen zu Tage legt, als sein deutscher Freund noch im vorigen Jahre zu haben schien ; - denn sein diesjähriger Brief an die deutsche Bundesversammlung, welchen die allgemeine Zeitung mittheilt, dürfte wohl schon als erstes Zeichen seiner Umkehr zu betrachten sein. Im Übrigen zeigt das vorliegende Sendschreiben hinsichtlich des religiösen Momentes noch dieselbe Verworrenheit, die den früheren Saint Simonismus und den späteren Henri-Heinismus charakterisirt. Wie der »Prophet«...

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