Entstehung von Verfassungen: ökonomische Theorie und Anwendung auf Mittel- und Osteuropa nach 1989

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Mohr Siebeck, 2004 - Business & Economics - 334 pages
Ivan Baron Adamovich wendet die moderne okonomische Theorie erstmals konsequent auf die Entstehung von Verfassungen in der Realitat an. Dazu entwickelt er zunachst ein analytisches Raster fur die Untersuchung von Verfassungsgebungen. Dieses wird dann auf die seit 1989 entstandenen Verfassungen in zehn Landern Mittel- und Osteuropas angewendet: Albanien, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Polen, Rumanien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Es zeigt sich, dass Verfassungen nicht in einem interessen- und institutionenleeren Raum entstehen. Gute und wirksame Verfassungsregeln sind im Gegenteil weitgehend unbeabsichtigtes Ergebnis von Verhandlungen zwischen identifizierbaren eigeninteressierten Akteuren und nicht das Produkt von benevolenten Verfassungsgebern.
 

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Contents

Abb 1
1
Zentrum des Erkenntnisinteresses
18
Charakteristika von sozialistischen und kapitalistischen Systemen
27
Theorie der Entstehung von Verfassungen
32
Hypothetischer Gesellschaftsvertrag und expliziter Verfassungsvertrag
35
Verfassungsgebung als Kooperations und Verteilungsproblem
46
Rahmenbedingungen und politischer Prozess
56
Ein Kooperations und Verteilungsspiel um neue Regeln
68
Änderungen der Wahlsysteme in Mittel und Osteuropa 19891999
124
Verhältnis zwischen Exekutive und Legislative
130
Ausgliederung von Staatsaufgaben aus der Exekutive
136
Regeln zur Änderung und Auflösung der Verfassung
142
Entstehung von neuen Verfassungen
149
Akteure vor 1989
152
Wichtige wirtschaftliche Daten 19801989
160
Transplantation und Effektivität von Verfassungen
267

Verfassungsinhalte aus ökonomischer Sicht
78
Verschiedene Arten direkter Volksrechte
88
Verfassungsinhalte aus ökonomischer Sicht
111
Verfassungsinhalte in Mittel und Osteuropa
113
Politische Partizipationsrechte
117
Schlussbemerkungen
286
Verfassungsinhalte in Mittel und Osteuropa
293
Literaturverzeichnis
307
Personenregister
327
Copyright

Common terms and phrases

Abbildung Abgeordneten Abschnitt Akteure Albanien Allerdings Analyse Anreize Artikel Wertung bestimmt Buchanan Bulgarien constitutional CSFR CSSR Demokratie Dezentralisierung direkten Volksrechten EBRD Effektivität eigentlichen Verfassungsgebung Einfluss Elster Entscheidungen Entsprechend Entstehung ersten Wahlen Ex-Kommunisten Exekutive explizit externen facto föderal freie Wahlen Freiheitsrechte gross Gruppen Insgesamt institutionelle Interessen Interessengruppen internen Institutionen Jahre Jugoslawien Kammern Kapitel Kasapovic 1996 Kleinewefers Kommunisten Kompetenzen konnten Konstitutionenökonomik kooperieren Kroatien Ländern Mittel Legislative Ludwikowski 1996 Mazedonien Mehrheit meist möglich Mueller neue Verfassung ökonomische Oppositionellen organisierten Osteuropa Parlament Parteien Plebiszit Polen Präferenzen Präsidenten Prozess Quasi-Anarchie Rahmen Rahmenbedingungen Reformen Regeln relativ relevanten Repräsentanten Restriktionen Rumänien Runden Tisch schen Sejm Sicht Siehe Slowakei Slowenien sowie Sozialrechte und Staatsziele Staat Staatsziele stark sung Teil Teilrepubliken Transformation Transformationsländern Tschechien Tschechoslowakei Unabhängigkeit Ungarn Unterschiede untersuchten Ländern Variablen Verfassungsgebung Verfassungsgebung beteiligten Verfassungsgericht Verfassungsinhalte Verfassungskonsens Verfassungsregeln Verhältniswahlrecht Verhandlungen Verhandlungsmacht Verhandlungsprozesse Voigt Wahlregeln Wahlsieger Wahlsysteme westlicher Prägung wichtige wirtschaftlichen Zentralbanken zentrale zumindest zwei

About the author (2004)

Ivan B. Adamovich, Geboren 1967; Studium der Rechtswissenschaft, Philosophie und Geschichte in Tubingen und Genf; seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls fur Burgerliches Recht, Deutsche und Europaische Rechtsgeschichte an der Universitat Erlangen-Nurnberg.

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