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Zarnekeschen Centralblatts, S. 435 flgg., Protest eingelegt, den hoffentlich im nächsten Heft der Germania Pfeiffer beantworten wird.

Beilage. Für Herrn F. Zacher in Halle. Richtiger: Gegen Zacher und dessen Aufsatz in den Jahrbüchern fur Philologie und Pädagogik zu Ende des vorigen Jahres. Auch über diese scharfe, mehr persönliche als wissenschaftliche Polemik Pfeiffers bietet der genannte Aufsatz Herm. Grimm's einiges Hingehörige. Berlin.

Dr. Sachse.

Ergänzungsblätter zu jedem englischen Handwörterbuche von

A. Pineas. Hannover. 1864.*)

Der Verf. giebt die Erklärung von, wenn wir richtig gezählt haben, 1794 Wörtern, die, wie es auf dem Titel heisst, bei neueren und neuesten Schriftstellern vorkommen, und über welche die vollständigsten Wörterbücher keine Auskunft geben. Diese Bemerkung hätte Hr. P. besser gethan, zu unterdrücken, und sich an der Notiz seines Verlegers auf dem Deckel genügen zu lassen, welche das Büchelchen „namentlich den Besitzern von Flügel's Practical Dictionary und Tauchnitz Collection of British Authors“ empfiehlt. Denn bieraus, so wie aus Hrn. P.'s eignen Worten in der Vorrede, dass über die erklärten Wörter „selbst Flügel's Practical Dictionary, das seiner Zeit für neuere Literatur vollständigste englische Wörterbuch, keine Auskunft giebt,“ wird es wahrscheinlich, dass derselbe nicht die voll. ständigsten Wörterbücher, sondern eben den Flügel verglichen hat. Wir haben es hier bei Beurtheilung des Buches nicht mit dem Nutzen zu thun, den dasselbe fiir die Besitzer des Flügel, sondern mit dem, den es für das Studium des Englischen hat, und dürfen also den Massstab nach einem andern Wörterbuche anlegen, welches gegen das Flügel'sche einen Fortschritt gemacht hat. Schon in Bd. XXI dieses Archivs hat Büchmann darauf gedrungen, dass die Grundlage für ähnliche Vervollständigungen bis auf Weitres das Lucas’sche Wörterbuch bilde: sonst wird immer schon Dagewesenes und Bekanntes wieder aufgewärmt werden. Wie wahr dies ist, ergiebt folgendes Zahlenverhältniss: von den durch P. erklärten 1794 Wörtern sind in Lucas, der bei der Abfassung der „Ergänzungsblätter“ bereits seit 8 Jah: ren existirte, 606, d. h. mehr als ein Drittel, erklärt (wobei diejenigen beiden gemeinschaftlichen, die P. besser giebt, natürlich nicht mitgezählt sind)

. In einem Drittel des Buches wäre somit gegen bereits Geleistetes kein Fortschritt gemacht: aber es zeigt sich auch bei den Wörtern, in denen P. von L. abweicht, ein Rückschritt, den er hätte vermeiden können, wenn er es nicht verschmäht hätte, sich aus L. zu belebren. Die Zahl dieser Wörter ist im Verhältniss zu dem geringen Umfang des Buches nicht klein. P. z. B. giebt:

beak, s. slang, Magistratsperson; L Friedensrichter. P. fand das W. wohl durch magistrate erklärt; m. aber schlechtweg bedeutet für englische Verhältnisse den justice of the peace. Ab und an bedeutet b. einen pojiceman.

P. bunk. Schiffsbett, Lagerstätte. L. giebt als unterscheidendes Merk

*) Mit W. wird auf: Dictionary of the English Language, by Joseph E. Worcester; mit Sl. D. auf: The Slang-Dictionary, London, Hotten, 1864; mit L. auf: Lucas Englisch-Deutsches Wörterbuch, 1856, Rücksicht genommen.

mal, dass es bei Tage als Sitz, bei Nacht als Lagerstätte dient. Das „Schiff“ ist Nebensache.

P. Cantabridgian; L. bätte ihn belehrt, dass es Cantabrigian heisst.

P. composition, Concordat bei einem Falliment. L.'s Vertrag, Accord, ist uns verständlicher.

P. cover. Dickicht von Ginster und ähnlichem niedren Gestrüpp, worin Füchse gehegt werden. Der letzte Zusatz ist kaum wesentlich und L.'s Lager (eines Hasen, Fuchses u. dgl.) ziemlich entsprechend, namentlich da er Redensarten wie to break c., to draw a c. dabei erklärt.

P. to cram. v. a. slang, über den Daumen lesen. L. gut: zum Examen sich tüchtig präpariren, einarbeiten. Es ist gleich to coach u. to grind.

P. cranky-fretful, captious, L. lustig, vergnügt, ausgelassen, -W. sprightly.

P. to crib, aus den Heften andrer Schüler abschreiben. Crib aber ist immer eine Uebersetzung, also hat L. gut: sich einer Eselsbrücke bedienen.

P. dashing, windbeutelig. L. hat mit Sausewind und Modenarr wol nicht ganz Recht, aber „Aufsehen erregend“ ist doch richtiger; denn a dashing girl ist eine Dame, die durch Vornehmheit, Ausgesuchtheit in Toilette und Manieren imponirt und Aufsehen macht. So steht Dick. Sk. 145: a ashing whip - ein ganz famoser Kutscher; Sl. D. showy, fast.

P. to daze. Wenn W. erklärt: to dazzle, so hat L. Recht zu schreiben: blenden, und Pr's verwirren, verdutzen, verlegen machen sind erst abgeleitete Bedeutungen.

P. fix, in a fix, ohne Geld; fix aber bezieht sich gar nicht immer auf Geldverlegenheiten. Das Slang-Dictionary erklärt: a predicament, a dilemma. Also sagt L. richtig: die unangenehme Lage, Verlegenheit.

P. Alippers, Finger, aber d. SI. D. fl., the hand, und so L.

P. godwit. s. eine Art Waldhuhn mit gelbem Schnabel und rothem Halse. W. a wading bird with a long straight bill of the family Scolopacidae, or snipes. L. die grosse Uferschnepfe.

P. goitrous, geschwollen. L. kropfartig, kropfig.

P. to grab, stehlen; W. to seize or attempt to seize with violence, to match etc.; SI. D. to clutch, to seize; L. ergreifen, packen u. s. w.

P. ground glass, Milchglas; L. mattgeschliffnes Glas (beim Milcbglas wird das Matte des Scheins durch die Composition hervorgebracht).

P. to hedge, wetten. SI. D. to secure a doubtful bet-by making others. L. kommt dem dort umständlich Erörterten wenigstens näber durch die obgleich nicht ganz treffende Erklärung: auf beiden Seiten, für und wider, wetten.

P. bolystone, Putzzeug auf Schiffen. L. genauer: eine Art weicher Sandstein zum Scheuern der Verdecke.

P. hook. every man played on his own hook: jeder spielte seinen eignen Stiefel. L. on my own hook, auf meine eigne Faust. P.'s Ausdruck ist viel za ordinär, und passt zu wenig;

P. lattice work, Gitterbrücke. L. Gitterwerk, Bindwerk.

P. life-preserver life-belt, Schwimmgürtel. L. eine Schwimmblase oder Jacke, um sich im Wasser das Leben zu retten: der Lebensrettungsapparat u. s. w.

P. mag = penny. Sl. D. halfpenny, und so L.

P. made-dish, ein franzöðisches Gericht, bestehend aus allerlei gewürztem Fleisch mit verschiednen Gemüsen zusammengekocht. Es mag schon einmal ein bestimmtes Ragout oder dgl. made-dish xar' orúv genannt werden. Den allgemeinen Sinn giebt L. ganz richtig: Gerichte, zu deren Zubereitung mehrere Bestandtheile gehören, wie z. B. Hachees, Ragouts nar dass statt mehrere ein bestimmteres Wort stehn sollte.

mawkin, Vogelscheuche. Wahrschl. aus Eliot, Ad. Bede, II, 65, T. gefossen : (if she were a mawkin in the field then she would be made of rags

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inside and out) steht in der besseren Schreibweise malkin längst in de Wörterbüchern.

P. marrowbones and cleavers: das Geräusch, das die Metzger beir Knochenzerhacken machen, daher abgeleitet: Katzenmusik. L. Hauptinstru mente bei einer sogen. Katzenmusik.

P. nob gentleman. Sl. D. a person of high position, a „swell, nobleman. L. der Mann von Stande, von Bedeutung, von Einfluss.

P. nonce, Absicht. For the n. absichtlich, geflissentlich. L. für die Mal, für den Fall, die Gelegenheit. W. giebt gradezu als erste Bedeutun von n. the

present time or purpose, a single occasion or exigency. s. z. B. Jei rold, St. Giles and St. James II, 216, Tauchn.: („There must be some ho nest people in the world, thougt Snipeton,) and this charitable though enhanced for the nonce St. Giles. He could not have come in happie season. Dieser Gedanke brachte ihm hier einmal (in diesem Falle) Glück während es ihm sonst in der Regel schlecht ging. „Absichtlich" wäre hie Unsinn, und so überall.

P. pěnal settlement, Strafanstalt; L. Strafcolonie.

P. pump-room, Trinkhalle (an Brunnenorten). L. der Cursaal (bes. z Bath) u. s. w. Denn grade von Bath wurde dies Wort zunächst gebraucht

P. ring-fence, Ringmauer. L. die um ein Gut ununterbrochen lautend Umzäunung.

P. to rollick = to frolick, scherzen, spassen, Possen treiben. L. hi und her taumeln, lärmen, toben. Bulwer erklärt, wenn ich nicht irre i What will he do with it, rollicking im Ton der Stimme sei dasselbe, wa swaggering in Gang und Haltung. Vielleicht ist renommiren gut.

P. roly-poly, rund und dick, und dazu als Citat: rolv-poly pudding und I think' Miss D. a pretty r. p. thing: roly-p. ist nur die Mehlspeise; ge nauer als L. sie beschreibt: eine Schicht Teig und eine Schicht Gelee, zu sammengerollt. Das kann dann auf kurze rundliche Personen übertrage werden. Nach P. wäre seip Citat: roly-poly pudding, ein runder und dicke Pudding zu übersetzen.

P. settler home-thrust, Lungentuchser, bleibt uns unverständlich. I unumstösslicher Beweisgrund, derber Schlag, der dem Gegner den Res giebt. Es ist eine der üblichen Uebertragungen aus dem „ring...

P. stag, Speculant u. to stag, speculiren. L. Aktienschwindler. SI. a speculator without capital, who took „scrip“ in „Diddlesex Junction“ . got the shares up to a premium, and then sold out.

P. Trifle, eine Art Creme. L. eine Art Auflauf, eine Art Kuchen.

P. vegetarian, von Pflanzen lebend: L. der Diät oder dem System de Gemüsespeisenden (vegetarians) angehörig.

Yankee, P. Amerikaner. L. neben einer Notiz über die Entstehung de Namens: der Neuengländer; (engl. cant) der Amerikaner; denn eigentlich wurden mit Y. nur die Bewohner von New England (Connecticut, Vermont Maine, New Hampshire, Massachusets, Rhode Island) zum Unterschied vor den holländischen und französischen Ansiedlern bezeichnet; und W. sag über die allgemeine Bedeutung ausdrücklich: a cant term . . . sometime applied by foreigners to an inhabitant or native of any part of the Unite States. In den Sürlstaaten spricht man wieder von den Bewohnern del Nordstaaten als Yankees.

Wenn nach dem bisher Angeführten und mebreren später zu bespre chenden Irrthümern der Schluss gestattet ist, dass Hr. P. nicht ganz au vollem Holze schneidet, sondern, gleich uns, die Belehrung sich aus Bucher oder mündlichen Mittheilungen von Engländern mühsam zusammensucht, s wird es nicht beleidigend klingen, wenn wir vermuthen, dass er in Ver deutschung einiger Worte sich durch unverständige Erklärer hat irre leiten lassen. Auf s. 23 findet sich: Five's court, der Hof der Fünf (ein Gericht mit 5 Geschwornen). Gut wäre es gewesen, der Verf. hätte hier, wie ar einigen andren Stellen, ein Citat gegeben; denn uns ist wie L. Fives-court nur als Bezeichnung des Gebäudes bekannt, das zum Ballspiel Fives nöthig ist (weil der Ball dabei gegen die Wand geschlagen werden und abprallen muss), so dass sich Hr. P. durch eine Erinnerung etwa an den venetianischen Rath der Drei hätte beirren lassen; wir sagen, es ist möglich – wenig. stens ist es ein recht grosser Irrthum, wenn P. blast-pipe Blaseröhre übersetzt; dies wäre blow-pipe; W.’s Erklärung: „a pipe in a locomotive engine to convey the waste steam up the chimney and quicken the fire“ zeigt, dass L. mit „Ausströmungsrohr (für den Dampf" wenigstens das allgemein Richtige giebt. In einigen Punkten geht P. gleich irre wie L. Foger, welches P. „pensionirter Officier,“ L. ,,der Invalide, der alte Kerlübersetzt, ein Wort, das Thackeray gern anbringt, ist jetzt nur ein Ausdruck für einen wunderbaren alten Kauz; das Sl. D. sagt besonders: Grose ways it is a nickname for an invalid soldier, from the French Fourgeaux, fierce or fiery; but it has lost this signification now. goosestep giebt P. mit L. mit Gänsemarsch: es bedeutet die bekannte. Exercirübung der Soldaten, wo sie in sehr langsamen Tempo mit anliegenden Händen und vorgestreckter Brust die Beine vorn herauswerfen und hinten nachziehen müssen; Gänsemarsch kennen wir nur als Bezeichnung des bekannten Studentenscberzes. pony, P. u. L. eine Wette um 25 Guineen; es bedeutet aber vielmehr auf dem turf die Summe von 25 Pfund, um die man wettet. to rusticate, L. relegiren, P. das consilium abuendi geben, kann beides nicht genügen, obgleich letztres dem Wabren näher kommt; die rustication ist eine Strafe, die den Studenten zwingt, sich einen oder mehrere terms von der Universität fern zu balten. thimble-rig, P. Becherspiel und thimblerigging, Taschenspieler, der das Becherspiel macht; L. etwas genauer: Taschenspieler, der mit Erbsen und kleinen Bechern Kunststücke macht. Das Pikante bei dieser sogen. Taschenspielerei besteht eben darin, wie bei dem harmlosen „Kümmelblättchen.“ Der thimble-rigger legt eine Erbse hin und deckt von 3 Bechern einen darüber: der Zuschauer wird aufgefordert, zu rathen, unter welchem die Erbse liegt, glaubt dies genau gesehen zu haben, und verliert natürlich seinen Einsatz, da die Erbse längst sicher unter dem Nagel oder zwischen den Fingern des „Taschenspielers“ sitzt. Dickens hat die Sache sehr spasshaft in seiner Skizze „Greenwich Fair“ beschrieben.

Es ist dagegen Hrn. P. die Anerkennung, nicht zu versagen, dass er für eine Anzahl von Wörtern Besseres giebt als L. namentlich indem er genauere oder treffendere, dem allgemeinen Gebrauch und Verständniss geläufigere Bedeutungen setzt, z. B.:

cad. L. der Junge, der hinten am Omnibus stebt, den Schlag aufmacht etc. P. 1) low fellow, 2) Omnibus-Condukteur.

cheroot. L. ostindische Cigarren, lang und dick und mit einigen Kimmelkörnern zwischen den Blättern. P. Manilla - Cigarren (doch sollte zngesetzt werden, dass damit nur die Form gemeint ist).

emotional. L. die Bewegung betreffend. P. rührend. fin, L. Arm.

P. Hand (slang). flare-up. L. ein plöztliches Auflodern, ein Aufruhr. — P. a disturbance, a riot, an altercation, a joyous orgy.

hunting watch, L. Jagduhr. - P. Savonetteuhr.

fly-fishing, L. v. fly-fish, mit Fliegen angeln. P. Fischen mit einer Fliege an der Angel (unterscheidet sich von dem gewöhnlichen Fischen dadurch, dass der Fischer dabei nicht still steht, sondern gegen den Strom langsam hinaufgeht), wobei nur noch zu bemerken wäre, dass die Fliege stets eine künstliche ist, zu deren Aufbewahrung ein besonderes fly-book mitgenommen wird, dass man das Verfabren to whip (the stream) nennt, und dass statt Fischer besser Angler gesagt wäre. Aehnliche Besserungen enthalten ausser den Genannten die Artikel basement-story, bit, butty, Daddy long legs, foray, handicap, hob, highlows, manual exercise, moor, mute, pun

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inside and out) steht in der besseren Schreibweise malkin längst in den Wörterbüchern.

P. marrowbones and cleavers: das Geräusch, das die Metzger beim Knochenzerhacken machen, daher abgeleitet: Katzenmusik. L. Hauptinstrumente bei einer sogen. Katzenmusik.

P. nob gentleman. Sl. D. a person of high position, a „swell, a nobleman. L. der Mann von Stande, von Bedeutung, von Einfluss.

P. nonce, Absicht. For the n. ahsichtlich, geflissentlich. L. für dies Mal, für den Fall, die Gelegenheit. W. giebt gradezu als erste Bedeutung von n. the present time or purpose, a single occasion or exigency. s. z. B. Jerrold, St. Giles and St. James II, 216, Tauchn.: („There must be some ho nest people in the world, thougt Snipeton,) and this charitable thought enhanced for the nonce St. Giles. He could not have come in happier season. Dieser Gedanke brachte ihm hier einmal in diesem Falle) Glück, während es ihm sonst in der Regel schlecht ging. „Absichtlich“ wäre hier Unsinn, und so überall.

P. pênal settlement, Strafanstalt; L. Strafcolonie.

P. pump-room, Trinkhalle (an Brunnenorten). L. der Cursaal (bes, zu Bath) u. s. w. Denn grade von Bath wurde dies Wort zunächst gebraucht.

P. ring-fence, Ringmauer. L. die um ein Gut ununterbrochen lautende Umzäunung.

P. to rollick = to frolick, scherzen, spassen, Possen treiben. L. hin und her taumeln, lärmen, toben. Bulwer erklärt, wenn ich nicht irre in What will he do with it, rollicking im Ton der Stimme sei dasselbe, was swaggering in Gang und Haltung. Vielleicht ist renommiren gut.

P. roly-poly, rund und dick, und dazu als Citat: rolı-poly pudding und: I think Miss D. a pretty r. p. thing: roly-p. ist nur die Mehlspeise ; genauer als L. sie beschreibt: eine Schicht Teig und eine Schicht Gelee, zusammengerollt. Das kann dann auf kurze rundliche Personen übertragen werden. Nach P. wäre seip Citat: roly-poly pudding, ein runder und dicker Pudding zu übersetzen.

P. settler home-thrust, Lungentuchser, bleibt uns unverständlich. L. unumstösslicher Beweisgrund, derber Schlag, der dem Gegner den Rest giebt. Es ist eine der üblichen Uebertragungen aus dem „ring.“

P. stag, Speculant u. to stag, speculiren. L. Aktienschwindler. Sl. D. a speculator without capital, who took „scrip“ in „Diddlesex Junction“. got the shares up to a premium, and then sold out.

P. Trifle, eine Art Creme. L. eine Art Auflauf, eine Art Kucben.

P. vegetarian, von Pflanzen lebend: L. der Diät oder dem System der Gemüsespeisenden (vegetarians) angehörig.

Yankee, P. Amerikaner. L. neben einer Notiz über die Entstehung des Namens: der Neuengländer; (engl. cant) der Amerikaner; denn eigentlich wurden mit Y. nur die Bewohner von New England (Connecticut, Vermont, Maine, New Hampshire, Massachusets, Rhode Island) zum Unterschied von den holländischen und französischen Ansiedlern bezeichnet; und W. sagt über die allgemeine Bedeutung ausdrücklich: a cant term . . . sometimes applied by foreigners to an inhabitant or native of any part of the United States. - In den Sürlstaaten spricht man wieder von den Bewohnern der Nordstaaten als Yankees.

Wenn nach dem bisher Angeführten und mehreren später zu besprechenden Irrthümern der Schluss gestattet ist, dass Hr. P. nicht ganz aus vollem Holze schneidet, sondern, gleich uns, die Belehrung sich aus Büchern oder mündlichen Mittheilungen von Engländern mühsam zusammensucht, so wird es nicht beleidigend klingen, wenn wir vermuthen, dass er in Verdeutschung einiger Worte sich durch unverständige Erklärer hat irre leiten lassen. Auf s. 23 findet sich: Five's court, der Hof der Fünf (cin Gericht mit 5 Geschwornen). Gut wäre es gewesen, der Verf. hätte hier, wie an

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