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einigen andren Stellen, ein Citat gegeben; denn uns ist wie L. Fives-court nur als Bezeichnung des Gebäudes bekannt, das zum Ballspiel Fives nöthig ist (weil der Ball dabei gegen die Wand geschlagen werden und abprallen muss), so dass sich Hr. P. durch eine Erinnerung etwa an den venetianischen Rath der Drei hätte beirren lassen; wir sagen, es ist möglich – wenig. stens ist es ein recht grosser Irrthum, wenn P. blast-pipe Blaseröhre übersetzt; dies wäre blow-pipe; W.'s Erklärung: „a pipe in a locomotive engine to convey the waste steam up the chimney and quicken the fire“ zeigt, dass L. mit „Ausströmungsrohr (für den Dampf" wenigstens das allgernein Richtige giebt. In einigen Punkten geht P. gleich irre wie L. Foger, welches P. „pensionirter Officier,“ L. „der Invalide, der alte Kerl“ ribersetzt, ein Wort, das Thackeray gern anbringt, ist jetzt nur ein Ausstruck für einen wunderbaren alten Kauz; das Sl. D. sagt besonders: Grose says it is a nickname for an invalid soldier, from the French Fourgeaux, fierce or fiery; but it has lost this signification now. goosestep giebt P. mit L. mit Gänsemarsch: es bedeutet die bekannte Exercirübung der Soldaten, wo sie in sehr langsamen Tempo mit anliegenden Händen und vorgestreckter Brust die Beine vorn herauswerfen und hinten nachziehen müssen; Gansemarsch kennen wir nur als Bezeichnung des bekannten Studentenscherzes. pony, P. u. L. eine Wette um 25 Guineen; es bedeutet aber vielmehr auf dem turf die Summe von 25 Pfund, um die man wettet. to rusticate, L. relegiren, P. das consilium abuendi geben, kann beides nicht genügen, obgleich letztres dem W'abren näher kommt; die rustication ist eine Strafe. die den Studenten zwingt, sich einen oder mehrere terms von der Universität fern zu balten. thimble-rig, P. Becherspiel und thimblerigging, Taschenspieler, der das Becherspiel macht;

L. etwas genauer: Tasebenspieler, der mit Erbsen und kleinen Bechern Kunststücke macht. Das Pikante bei dieser sogen. Taschenspielerei besteht eben darin, wie bei dem harmlosen „Kümmelblättchen.“ Der thimble-rigger legt eine Erbse hin und deckt von 3 Bechern einen darüber: der Zuschauer wird aufgefordert, zu rathen, unter welchem die Erbse liegt, glaubt dies genau gesehen zu haben, und verliert natürlich seinen Einsatz, da die Erbse längst sicher unter dem Nagel oder zwischen den Fingern des „Taschenspielers“ sitzt. Dickens hat die Sache sehr spasshaft in seiner Skizze , Greenwich Fair“ beschrieben.

Es ist dagegen Hrn. P. die Anerkennung nicht zu versagen, dass er für eine Anzahl von Wörtern Besseres giebt als L. namentlich indem er genauere oder treffendere, dem allgemeinen Gebrauch und Verständniss geläufigere Bedeutungen setzt, z. B.:

cad. L. der Junge, der hinten am Omnibus stebt, den Schlag aufmacht etc.

P. 1) low fellow, 2) Omnibus-Condukteur. cheroot. L. ostindische Cigarren, lang und dick und mit einigen Kimmelkörnern zwischen den Blättern. P. Manilla - Cigarren (doch sollte zngesetzt werden, dass damit nur die Form gemeint ist).

emotional. L. die Bewegung betreffend. P. rührend.
fin, L. Arm. P. Hand (slang).

flare-up. L. ein plöztliches Auflodern, ein Aufruhr. – P. a disturbance, a riot, an altercation, a joyous orgy.

hunting watch, L. Jagduhr. P. Savonetteuhr.

Ay-fishing, L. v. fly-fish, mit Fliegen angeln. P. Fischen mit einer Fliege an der Angel (unterscheidet sich von dem gewöhnlichen Fischen da. darch, dass der Fischer dabei nicht still steht, sondern gegen den Strom langsam hinaufgeht), wobei nur noch zu bemerken wäre, dass die Fliege stets eine künstliche ist, zu deren Aufbewahrung ein besonderes fly-book mitgenommen wird, dass man das Verfabren to whip (the stream) nennt, und dass statt Fischer besser Angler gesagt wäre. Aehnliche Besserungen enthalten ausser den Genannten die Artikel basement-story, bit, butty, Daddy long legs, foray, handicap, hob, highlows, manual exercise, moor, mute, pun

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kah, queer-street, receiving house, scout, skip, skirmisher, stage-manager, stretcher, tip, toast-rack, weed – obgleich bei einigen die Erklärungen doch noch nicht erschöpfen können. L’s Erklärung von handicap: eine Art Spiel, sagt gar nichts; aber P.'s „Wettrennen um einen Einsatz“ genügt auch nur wenig; denn erstens kann man handicaps auch beim Schiessen, Billardspielen anwenden, und zweitens ist das Wesentliche, dass die natürlichen oder erworbnen Vortheile der Spielenden durch Erschwerung der Aufgabe für den Bevorzugten zum Theil aufgehoben werden. Bei einem handicap-Rennen also werden Pferden von verschiednen Altern, Kräften und Geschwindigkeit verhältnissmässig verschiedne Lasten gegeben; bei andern Spielen giebt der Geübtere dem Schwächern je nach Verhältniss eine Anzahl points vor, so dass die Chancen für den Gewinn möglichst gleich werden. Wenn L. mute Leichenwärter übersetzt, so ist dies falsch, und P.'s Leichendiener gewiss entsprechender, aber sein Zusatz: der gemiethete, stumm Trauernde leitet entschieden irre, denn der mute macht eben so wenig den Anspruch, für einen (sham) mourner, einen trauernden Gentleman gehalten zu werden, als unsre Leichenträger darauf, für Leidtragende zu gelten.

Unter den übrigen Wörtern nun sind zunächst 148 geographische Namen auszuscheiden, für deren Auswahl kein Princip befolgt ist, ausser dass der Verf. vermuthet, dass „ihre Aussprache weniger bekannt sein möchte. * Vielleicht darf man hierfür setzen, dass sie Hrn. P. selbst „seiner Zeit unbekannt war. Manches ist ziemlich allgemein bekannt: dass das tausendmal angeführte Cholmondely chumley gesprochen wird, glaubt P. aus Thackeray, Esmond, belegen zu müssen. Für den, dem kein Namenlexicon zu Gebot steht, ist die gegebene Zahl so gering, dass der Beitrag fast werthlos ist; und wer ein solches hat, wird die meisten der hier gegebenen Namen auch dort finden, ausserdem wird der Werth der gegebenen Aussprachen sehr dadurch beeinträchtigt, dass Verf. sich begnügt hat, Sylben abzutheilen. den Accent, und bisweilen lange und kurze Vokale und stumme Buchstaben anzuzeigen, aber nicht die Aussprache der einzelnen Laute anzugeben. So weiss man nicht, ob nach ihm Alleghany mit dem Laut von far oder von fate, ebenso Benares, Barbīda oder Barboõda, Celebes oder -ēs, Crimea oder Crimea zu sprechen W haben di der ersten 22 Seiten mit Worcester verglichen, und 2 derselben, Abbeyleix (leese) und Banagber (g stumm) nicht bei W. gefunden. Araby the Blest kann nur für poetisch gelten; 20 stimmen mit W. in der Ausspr. überein. Bei 11 gestattet W. neben der von P. gegebenen eine andre, z. B. A'rgyle oder Argy'le, De'ccan oder Decca'n. Folgende sind, wenn wir W. für massgebend annehmen, falsch: P. Abergavenny, spr. gan'-y. - W. abergaven'ny, vulg. áberge'ny.

. P. Andalusia, spr. see'-a. W. andalū'sia. P. Andaman, spr. dam'-an. W. andama'n. P. Auch, spr. osh.

W. Ösb. P. Augsburgh, spr. os'-burg. W. ganz gleich dem Deutschen (nur lang u).

P. Chimboraz'-o, spr. kim. W. Chimbora'zo (a wie in far: ch wie gewöhol).

P. Cirencester, spr. ser’-enceter. W. Ci'-rencest-er, sis'éter, sis’ist-er.

P. Cordilleras, spr. ye’-ras. W. Cordill’ěras oder kordélya'ras (a wie in mare).

P. Coire, ohne Ausspr. W. kwar (a wie in far).
P. Diarbe'-kir (also wol e wie in be?) - W. Diarbekir' (i wie in mien),
P. Drogheda, spr. draw'-e-da. W. Drogʻ-heda.

Doch kann überhaupt dieser Theil der Sammlung mit dem Rest nicht auf eine Linie gestellt werden, da er einem Zweck (der Aussprache) gewidmet ist, der bei den andern Wörtern gar nicht in's Auge gefasst ist, obgleich dies bei den vielen ganz neuen Wörtern recht wünschenswirth wäre.

Die ubrigen 1040 Wörter sind also entweder überhaupt neu, oder sie

erscheinen in neuen Bedeutungen und Verbindungen. Unter ihnen befindet sich 1) eine ziemliche Anzahl, deren besondere Aufzeichnung im Lexicon überflüssig erscheinen dürfte; z. B. Composita, deren einzelne Bestandtheile längst im Wörterbuch stehen und den Begriff der Zusammensetzung genugend klar erkennen lassen. Wer z. B. clay und pipe weiss, bedarf des Wortes clas-pipe, Thonpfeife, offenbar nicht; shock, Mandel, Garbe (L.) erspart die Anführung corn-shock, Kornbaufe (P.); wer jean als ein Baumwollenzeug kennt, bedarf für jean-boots keiner Uebersetzung, namentlich nicht der als „Zeugstiefel,“ der den Specialbegriff des jean verwischt; eben so unnütz ist cloth-boots; wem to linn für „malen in Wasserfarben“ bekannt ist, was soll dem eine Uebersetzung: limning talent, Talent zur Malerei

, die noch dazu das Unterscheidende des ersten Begriffs fortlässt? Dasselbe lässt sich über business association, Geschäftsverbindung, culminating point, custom-house searcher, forward movement, gilt-lettered, image language, lady poisoner, lecture-room, shopping expedition, Ladenbesuch; art union, Kunstverein; bottom row, unterste Reihe; hoppocket, Hopfensack; judicial court, Gerichtshof; party feeling, Parteigeist u. A. sagen. "Auch to clear one's throat, sich rauspern; step, Stufe (Vorschwelle) vor einem Hause u. dgl. würden aus gleichem Grunde überflüssig sein. Ob Notizen wie Cumming (Gordon), ein berühmter englischer Jäger der Neuzeit“ in's Lericon gehören, dürfte stark zu bezweifeln sein; wissenschaftlich betrachtet, gewiss nur dann, wenn der Eigenname in einen Gattungsnamen oder ein Zeitwort übergegangen ist, wie to burke. Eine Notiz wie Buhl, Hofschreiner Ludwig's XVI. bat im Lexicon nichts zu thun, wenn sich nicht die damit verbindet, dass alle mit Gold, Perlmutter u. dgl. ausgelegten Möbel und andre Holzarbeiten Buhl-work oder furniture heissen. Gut dagegen ist es, wenn man bei Jim-Crow hat, spitzer Filzhut, erfährt, class Jim Crow der Same eines Negers ist, der in einer sehr beliebten Posse 1836-37 die Hauptrolle machte. Angenehm ist es allerdings, wenn man, um bei der Lecture von Dickens' Sketches zu finden, dass Belzoni ein Pionier ägyptiseher Wissenschaft war, dass Hoyle über Whist geschrieben hat, dass Mr. Warren ungeheuren Ruf als Wichsfabrikant hatte, nicht erst ein andres Buch als das Lexicon aufzuschlagen braucht; aber es bleibt doch noch eine ongezahlte Masse von Preisfechtern, Kunstreitern, Verbrechern, die in demselben Buch auftreten; und wo soll die Gränze zwischen dem Wörterbuch und dem Conversationslexicon gemacht werden? Sollten solche Artikel gerechtfertigt sein, so müsste das Buch sich für etwas andres geben, als der Titel besagt.

Bedenklich ist auch die Aufnahme von Artikeln wie: gal = girl, oder: lawk, corrumpirt aus lord. Es ist in der That selbst für den Geubteren häufig sehr schwer oder unmöglich, aus den Verdrehungen der Falgarsprache, wenn sie gedruckt erscheinen, klug zu werden, und selbst eine George Elliot wetteifert in Einführung des Yorkshire Dialekts mit den Londoner Strassenjungen und Kahnführern bei Bulwer, Dickens, Lever, Trollope, Collins. Natürlich ist eine Anleitung zum Verständniss dieses Jargons sehr erwünscht; aber man könnte auch ebenso gut Formen wie: comin', I thinks, I seed,' in der Grammatik erwähnen. Das zu erwägen ist indess Sache des Lexicographen, der solche Beiträge dereinst verwerthet; zu wundern ist nur, wenn Hr. P. solche Corruptionen aufnehmen wollte, dass ihre Anzahl so gering geblieben ist. Ich möchte mich anheischig machen, bloss etwa aus Dickens' letztem Roman Our Mutual Friend das Buch um ein Drittel zu verstärken.

Es begegnet uns ferner eine gute Anzahl Wörter, deren Berechtigung, im Lexicon zu erscheinen, darum zu bezweifeln ist, weil sie nur der etwas weitgehenden Sucht moderner Schriftsteller ihre Existenz verdanken, nach bisweilen noch dazu falsch gefasster Analogie Neubildungen zu machen. Wenn nach der Analogie von empress heiress u. dgl. gebildet, adventuress jetzt allenfalls anerkannt sein dürfte, lässt sich dasselbe von Americaness,

ver

bankeress, baronetess, bishopess, citizeness, cockneyess, urchiness, prasantess sagen, wenn auch 4 dieser Artikel die Marke der Firma Thackeray, und drei die von Dickens tragen? Das Deminutiv cloudlet ist wol englisch (Worcester hat es) und kinglet mag im Scherz geschrieben werden, aber was soll man von royalet, sealet, houselet, sagen, deren Väter Dickens und Wraxall sind ? Ist nicht schon der Begriff eines „Meerchens“ ein Unding? Aehnlich steht es mit Verbalbildungen wie be-built, bebaut, be-peopled, bevölkert, to be-specchify, haranguiren, sundayfied, sonntäglich; Substantiven wie die Deminutive beastie, Thierchen, bookling, Büchlein, rabbitling, junges Kaninchen; mit blanketeer, Preller, Spotter; dis-sight, hässlicher Anblick; well-to-do-isin, Wohlbabenheit; dressiness, Putzsucht; at-Homeishness, das Zuhausesein; bätte nicht dieselbe Berechtigung wie letztere das Dickens'sebe (Pickw. I, 10:3 T.) a touch-me-not-ishness in the walk, oder a little man with a puffy „Say-nothing-to-me,-or-I'll-contradict you“ sort of countenance? Ihnen reihen sich die Adjectiva an: earthquaken, durch Erdbeben erschuttert; embracive, einer der gern umarmt, headachy (in der Verbindung on hesdachy or rainy days, Mrs. Gore), farmy, adj. v. farm, laugby, der gern lacht; lessony und teachy (als Prädikat von Gouvernanten von derselben Schrittstellerin gewagt); marquessatorial, was zum Marquis gehört, prerailwayite voreisenbahnig; slangular, zum slang gehörig (was fast an das bekannte slantingdicular erinnert), unhomeish, unheimisch. Solche Neubildungen geben häufig aus falschem Sprachgefühl hervor, und sind Afterformen zu nennen, wie z. B. wenn Mrs. Gore das Subst. mismatchment, Missheirath, bildet, Carlyle chronisch outlook dem Deutschen nachmacht; wenn nach dem richtig gebildeten subst. quill-driver ein verb „to quill-drive“ erfunden wird; wenn (wahrschl.) Tha' keray aus dem franz. tutoyer ein englisches to tutoy macht; wenn Dickens einmal people-song dem deutschen „Volkslied“ nachbildet. Nur Umschreibung eines sonst anders bezeichneten Begriffs scheinen Wörter zu sein wie stroke of state, Staatsstreich, wofür man in den Zeitungen in der Regel nur coup d'état liest. Wenn Thackeray mit luaded wine verfälschten Wein bezeichnet (es ist in Lovel the Widower p. 211 ed. Tauchn.), so ist dies doch wol nur eine gesuchte Uebertragung von falschen Würfeln, loaded dice; Spirit Hunter, „der wilde Jäger“ wird wol gewöhnlich the wild huntsman genannt; und line und walk, der Scheitel, sind doch vermuthlich nur augenblickliche Scherze für das übliche parting. Dafür werden doch whiskerado „ein Bartmann“ (Thack.), scalp, Perrücke (ders.) und äbnliche auch nur gelten dürfen. Zu bezweifeln ist auch, ob antigropelos, anaxandrian bis-unique, poncho, siphonia, „Namen für einen gewissen Rock“ und ähnliche Ausgeburten einer Schneiderphantasie, mögen sie auch bei Dickens und Kingsley Aufnahme gefunden haben, gleich bereitwillig in's Lexicon werden zugelassen werden. Ihnen schliessen sich die wissenschaftlichen Ausdrücke gewisser Gastronomen an, wie Ostracide, ein Austernöffner; und wenn man erst einer Schnapssorte „Cream of the valley die Spalten geöffnet hat, warum nicht den ganzen Preiscourant: The Outand-out; the No Mistake; The Good for Mixing; The real knock-me-down; The celebrated Butter-Gin, the regular Flare-up, Cordial Old Tom u. s. w.? Darüber indess muss der künftige Lexicograph zu Gericht sitzen, und noch so bedenkliche Worter demselben vorzuführen, kann einer Hilfsarbeit wie die vorliegende keineswegs zum Vorwurf gereichen; im Gegentheil wird eine recht reichhaltige Sammlung dem Lexicographen erwünscht sein müssen.

Bei vielen Wörtern ist die Verdeutschung mangelhaft, da zu enge oder zu weite oder überhaupt nicht treffende Bedeutungen gesetzt sind: article ist nicht man, sondern, wie das Sl. D. sich ausdrückt, a derisive term for a weak specimen of humanity. Wenn back-board übersetzt wird: Rückenbrett (um grade zu gehen), so ist dies, abgesehen von dem Soloecismus „um

zu,“ nich

verständlich. Das b. besteht aus zwei runden, ahnlich wie die Gläser einer Brille verbundnen Holzbrettern, welche auf die

canny, P.

Sebulterblätter passen; seitwärts (wo bei dem Brillenglas die Bügel ansitzen) befinden sich als Verlängerung zwei feste Stangen, über welche der Patient die Arme rückwärts schlägt: natürlich wird dadurch die Brust sehr gedehnt und herausgebracht, und man geht damit kürzere oder längere Zeit im Zimmer umher. bagatelle-board. Kegelspiel für's Zimmer. °So weit wir wissen, befinden sich auf einem b. b. keine Kegel, sondern nur numerirte Löcher, in welche vermittelst kurzer Queues Kugeln gestossen werden. bagman. lud. Handlungsreisender; das lud. ist kaum gerechtfertigt; das Wort ist nur ein weniger feines Wort als commercial traveller. brandlypawnec, P. ein ostindisches Getränk. br. p. ist nur der anglo-indische Nage für brandy and water. breech ist nicht Pulverkammer (diese ist chamber), sondern beim Gewebr der Theil der Schwanzschraube, bei der Kanone überhaupt das hintere Ende; und breech-loading revolver beschränkt die Sache zu sehr: Revolver, Büchsen, Flinten und Kanonen heissen breechloaders, wenn sie von hinten geladen werden. buffer kann man doch nicht einfach Mann übersetzen; es ist etwa = jolly old fellow; eine nicht eben respektvolle Kneipbezeichnung meist eines altren Herren. schlau, pfiftig; L. hübsch, zierlich. Worc. constatirt nach Jamieson, dass das Wort beides umfasst, und setzt zu: it is applied to persons or things having pleasing or useful qualities. cotton-wool, Watte. So kann aber nur das Material bezeichnet werden; sobald es in der Gestalt erscheint, in der es zum Wattiren von Kleidungsstücken gebraucht wird, heisst es wadding: commercial room, Gastzimmer, Saal im Gasthofe. In englischen country-inns finden sich gewöhnlich im Parterre zwei Fremdenzimmer zu beiden Seiten des Eingangs: ein coffee-room und ein commercial-room; letztrer ist für die commercial travellers bestimmt, und es werden für sie mässigere Preise gerechnet; daher halten dieselben darauf, dass nicht andre Reisende sich dort aufhalten. Darüber kann man Trollope’s Roman Orley Farm nachlesen, namentlich Bd. I, p. 63 u. i 14. copus, ein Getränk, kann nicht genügen, denn es bedeutet Ale, das mit Gewürz und Spirituosen versetzt ist. cobbler ist allerdings , ein Getränk,“ aber aus Sherry mit Zucker und Eis, und wird durch einen Strohhalm aus dem Glasse eingesogen. daft, P. merry foolish, giddy, deprived of reason; L. dumm, einfältig. Nach W. heisst es beides: silly, stupid - playful, frolicsome.

general practitioner: studirter Arzt, der aber nicht promovirt hat; gewöhnlich ist er zugleich Apotheker; dies ist im Allgemeinen richtig: so weit wir wissen, ist das Wesentliche, dass der g. pr. als surgeon und als physician prakticirt; in der erstren Eigenscbaft wird er meist selbst dispensiren, und fuhrt nicht den Titel Doktor, wie es für gewöhnlich kein surgeon thut. hardbake, zerlassener Zucker. h. ist dasselbe wie toffy: es ist eine Bonbonmasse, aus geschmolznem Braunzucker, mit einem Zusatz von Butter, Syrup und Citronensaft. Horses Guards, das Kriegsministerium in London. "Es ist richtig zugesetzt, dass der Name daher rührt, „dass zwei Gardecavalleristen zu Pferde davor Wache stehen“ (sic! 'Reiten?); aber „das Kriegsministerium“ leitet doch irre; an officer in i he Horse-G. ist doch kein Beamter im Kriegsministerium; es muss also heissen: Name des Kriegsministerial - Gebäudes; denn allerdings befinden sich dort die Bureaux des Kriegsministeriums. · jackal gederal

, Faktotum. Jackal nennt man den, der beschwerliche oder gefährliche Arbeit für einen andern zu verrichten hat, welcher Geld oder Ehre dadorch erwirbt. Dies erhellt u. A. aus Dickens Two Cit. Buch 2. Cap. 5, *0 der geniale aber lüderliche Sidney Carton dem grossen Rechtsanwalt Stryver über Nacht die Vorarbeiten zum Plaidoyer des nächsten Morgens macht. Die Benennung beruht auf dem Glauben, dass der Schakul dem Lowen die Beute aufbringen und zutreiben muss. Life-belt, Schwimmgürtel, kann leicht missverstanden werden; denn es ist, wie life-buoy, ein Gerath, welches auf Schiffen, besonders auf amerikanischen Flüssen gehalten wird, um bei Lebensgefahr Personen über dem Wasser zu halten, entweiler

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