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Die Schlacht bei Austerlik.

(2. December 1805.)

Nach der von Professor Alois Slovák
in zweiter Auflage veröffentlichten Darstellung bearbeitet

von

Clemens Janetschek,

Archivar des Stiftes St. Thomas in Brünn.

Bilde der

Mit einer "Karte des Schlachtfeldes und dem

drei Kaiser.

Brünn, 1898.
Päpstliche Benedictiner-Buchdruckerei. – Selbstverlag.

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Der Reinertrag wird dem Comité zur Errichtung eines würdigen Denkmals auf den Höhen bei Praße übergeben werden.

Fournier
Collection

Vorwort.

Die Person und zumal die Kriegführung Napoleon I. übte auf Professor Alois Slovák schon damals, als ihn noch die engen Mauern des Brünner Priesterseminars umschlossen, einen eigenthümlichen Zauber aus. Rein Herrscher der Vergangenheit wurde ja so oft genannt, über keinen wurde so viel gesprochen, als über Napoleon ; dafür haben aber auch unter keinem Herrscher so viele Menschen geseufzt und geweint, wie unter Napoleon, da kein Herrscher vor ihm so viel Geld, Schweiß und Blut von den Völkern gefordert hatte. Ganz besonders fesselte Professor Slovák die denkwürdige Schlacht bei Austerlik, über welche, wie Karl von Schönhals treffend bemerkt, seltsamerweise so widersprechende und unbefriedigende Berichte vorliegen. .

. Er begnügte sich nicht damit, die einschlägigen wissenschaftlichen Werke über diese Schlacht einzusehen, sondern er durchwanderte das weite Schlachtfeld persönlich kreuz und quer und sammelte gleichzeitig alle Aufzeichnungen, die er in Herrschafts-, Pfarr- und GemeindeArchiven über die Schlacht vorfand.

Ein wehmüthiges Gefühl musste ihn bei diesen Wanderungen beschleichen, als er sah, dass die Nachwelt den in der Schlacht bei Austerlik gefallenen Soldaten noch immer ein würdiges Grabmal und dem gesammten Schlachtfelde ein ehrendes Denkmal schuldig ist!

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