Wissenschaft als kulturelle Praxis, 1750-1900

Front Cover
Hans Erich Bödeker, Peter Hanns Reill, Jürgen Schlumbohm
Vandenhoeck & Ruprecht, 1999 - History - 426 pages
Wissenschaftsgeschichte kann sich heute nicht mehr damit begnügen, den Fortschritt der Erkenntnisse zu beschreiben. Vielmehr gilt es, den Blick auf die spezifischen Praktiken der Wissenschaftler zu richten und die kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhänge zu analysieren, in denen bestimmte Wissenschaften entwickelt und verändert wurden. In diesem Band wird Wissenschaft als soziale und kulturelle Praxis untersucht, als ein gesellschaftliches Element unter anderen. Wie wird Wissenschaft produziert und angeeignet? Welche Schritte sind zurückzulegen, bis ein wissenschaftliches Produkt, etwa in Form einer Publikation, gestaltet ist? Welche Verfahrensweisen werden gewählt, um das Ergebnis von der Subjektivität des Forschers abzulösen und es auf die Ebene wissenschaftlicher 'Objektivität' zu heben? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes befassen sich mit so verschiedenen Wissenschaften wie Biologie und Geschichte, Medizin, Ethnographie und Kriminologie in der Periode, in der sich 'moderne Wissenschaft' herausbildete. In übergreifenden Darstellungen und in detaillierten Fallstudien durchbrechen sie immer wieder die Grenzen einzelner Disziplinen, stellen neue Ansätze vor und erproben ungewohnte Fragestellungen.

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Contents

Vorwort
9
William Clark
33
Compilation and the Production of Knowledge in the Early German
69
Emma Spary
105
Jörn Garber
137
Wolfgang Proß
187
Hans Erich Bödeker
227
Peter Hanns Reill
255
Jürgen Schlumbohm
275
Michael Hagner
299
Peter Becker
335
Jacques Revel
377
Porter
401
HansJörg Rheinberger
415
Copyright

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