Gender Marketing: Geschlechtspezifische Unterschied und Implikationen für die zielgruppenadäquate Marktbearbeitung

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GRIN Verlag, 2007 - 104 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,0, Fachhochschule Lübeck, 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Situationen der Frauen und Männer haben sich in den letzten Jahrzenten stark verändert. Die Zahl der berufstätigen Frauen, Selbstständigen und Unternehmerinnen wächst ebenso wie das Einkommen. Studien zufolge bestimmen Frauen über 80 Prozent der privaten Haushaltsausgaben und bilden damit eine machtvolle und kaufkräftige Zielgruppe. Außerdem entwickeln Frauen heute eine deutlich stärkere Affinität zu technischen Produkten. Auch der Zuwachs der Frauen in technischen Berufen steigt deutlich an. Ein Beispiel aus der Automobilbranche zeigt, dass Handlungsbedarf bei den Unternehmen besteht. Der Anteil der weiblichen Autofahrer wird laut der Discover Gender Studie von der Frauenhofer Gesellschaft in den kommenden 20 Jahren von 30 auf 50 Prozent anwachsen. Frauen haben aber andere Anforderungen an ein Fahrzeug, als Männer. Die Manager und Produktentwickler sind jedoch fast immer Männer. Gerade deshalb ist es für viele Unternehmen so schwierig, sich auf ihre weibliche Zielgruppe einzustellen. Laut der Studie Women-Panel von MediaAnalyzer fühlt sich die Mehrheit der weiblichen Führungskräfte und Unternehmerinnen als Konsumentinnen von der Werbung kaum oder gar nicht angesprochen. Wenn Frauen angsprochen werden, dann meistens über Klischees die die Mehrheit der Frauen jedoch ablehnen. Beide Geschlechter entdecken neue Märkte und die Aufgabe der Unternehmen und Organisationen ist es, diese Veränderungen wahrzunehmen und ihren Marketing Mix auf die neuen Ansprüche der Kundinnen und Kunden daran auszurichten. Bei der Vermarktung von Bekleidung und Kosmetik werden geschlechtsspezifische Aspekte bereits berücksichtigt. Die Automobilbranche und der Finanzdienstleistungssektor als Beispiel haben sich noch nicht auf die neuen Bedürfnisse eingestellt. Hier gelt

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Page 10 - ... wird mit einer Schlussbetrachtung die Arbeit abrunden. 1.3 Begriffliche Grundlagen 1.3.1 Sex und Gender Während Sex als biologisches Geschlecht definiert wird, gibt es für den aus dem Englischen stammenden Begriff Gender keine allgemein eingeführte Entsprechnung. Ursprünglich wurde der Begriff nur auf das grammatische Geschlecht der Substantive bezogen (in der lateinischen Grammatik mit Genus bezeichnet), jedoch verweist der Begriff darauf, dass Geschlechtsidentität nicht angeboren, sondern...
Page 14 - Lehrsrühlen und Professuren im Bereich der Geschlechterforschung zeigt. Insgesamt beginnt sich jedoch die Einsicht durchzusetzen, dass das Geschlechterverhältnis nur dann adäquat erforscht werden kann, wenn beide Seiten des Verhältnisses gleichermaßen in den Blick genommen werden.
Page 46 - Für das Gehirn haben nur solche Produkte und Dienstleistungen eine Bedeutung, die Emotionen ansprechen.
Page 46 - Abbildung 6 zeigt die Zusammenhänge im Gehirn, die zwischen den einzelnen Motiv- und Emotionssystemen bestehen.
Page 46 - Männer unterscheiden sich in ihren Kauf- und Entscheidungspräferenzen. Diese Differenzen basieren im Wesentlichen auf Unterschieden in den Gehirnstrukturen und dem unterschiedlichen Mix der Nervenbotenstoffe und Hormone.

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