Die Bücher Richter und Samuel: ihre Quellen und ihr Aufbau |
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Abimelek Abschnitt alten Annahme Anschlufs aufser Ausdruck beiden Benjamin Bertheau besonders Betel Buch der Richter Buche Josua Bundeslade Capitel Chron Cornill dafs daſs David David's Debora Deut deuteronomistischen Dillmann Einschub Elohisten Ephod erklären Eroberung erst Erzählung Fassung findet ganze Gaupp Gebirge Ephraim Geschichte gewifs Gib'a Gibeon Gid'on giebt Gilgal Glosse grofsen Grund hält Hand Haus Joseph Hebron Hexateuch Isaschar Israel Israeliten Jahwe Jahwe's Jerusalem Joab Juda Kanaaniter Kittel kleinen Richter Klost Kön König Königthums könnte Kuenen Kuenen's läfst lassen letzten Levit lich Loos Möglichkeit mufs muſs Namen oben Otniel Philister Pragmatik Priester Quellen Quellenscheidung Rahmen Redaction Redactor Richterbuch richtig Samuel Samuel's Saul Saul's scheint Schlacht schliefst Schlufs schwerlich Šilo Sohn später Stade Stadt Stämme statt steht Stelle streichen Stück Text Theil theokratische Tode Ueberarbeitung Ueberlieferung unserer ursprünglich Vermuthung Verse viel vielleicht Volk wahrscheinlich weifs Wellh Wellhausen Westjordanland wieder wohl Worte Wortlaut ZATW Zusammenhang Zusatz
Popular passages
Page 139 - Woher kommst du?" und er sagte zu ihm : „Ich bin ein Levit aus BethlehemJuda und bin unterwegs, um mich niederzulassen, wo ichs treffe". 10. Da sagte Mikha zu ihm : „Bleibe bei mir und sei mir Vater und Priester, so will ich dir 10 Silberlinge jährlich geben und den Betrag für Kleidung und deinen Lebensunterhalt.
Page 40 - N^l) nur verständlich werden, wenn ihnen positive Angaben über die Gebiete der Stämme vorangehen (2. Aufl. S. XXVIII). Wenn von den meisten Stämmen nur der unerobert gebliebene Rest angegeben wird, so mufs, um daraus den wirklichen Besitz des Stammes abzunehmen, die ideale Summe als bekannt vorausgesetzt werden, von der dieser Rest abzuziehen ist. Unmifsverständliche Bestätigung bringt v. 3 : „Und es sprach Juda zu seinem Bruder Simeon : Ziehe hinauf mit mir in mein Loos .... dann will auch...
Page 34 - Andeutung wagen mügsen, wie etwa der Zusammenhang früher gewesen sein mag. Hier die Gedankenfolge, nicht der Wortlaut, wie ich sie vermuthe. Das Haus Joseph klagt bei Josua, dafs er ihm nur ein Loos gegeben habe, da ihrer doch so viele seien : das Gebirge Ephraim sei ihnen zu enge und in der Ebene seien ihnen die Kanaaniter mit ihren eisernen Wagen überlegen. Josua antwortet, wenn sie so zahlreich und stark seien, sollten sie nicht blofs ein Loos haben. Vielmehr solle das Gebirge [Gilead] ihnen...
Page 150 - Ausdrücke mit ]'P03 dazu nimmt, auch 15 und 48 verstofsen; auch wird Zusammengehöriges getrennt, und beide Gestalten zeigen dieselben Stilmerkmale. Das darf aber nicht verleiten, mit Kuenen sich auf blofse Erweiterung und Verbesserung zurückzuziehen. Ein sichreres Merkmal ist der Versammlungsort Micpa für die eine, Bethel für die andere Quelle...
Page 11 - Die Composition des Hexateuchs und der historischen Bücher des Alten Testaments, 1889, S.
Page 173 - ... gemacht, warum dann noch in 11, 15 zu Gilgal? Diese Schwierigkeiten sollen in dem vorliegenden Texte harmonistisch ausgeglichen sein und zwar durch die Verse 10, 25 — 27 und 11, 12 — 141). V. 25— 26 a stellt den status quo ante her und bringt vor allem Saul wieder in seine Heimath nach Gibea, wo er in c. 11 ist; v. 26 b. 27 a erklären, warum man ihm in c. 11 den König so gar nicht anmerkt — nur die Wackeren, deren Herz Gott getroffen, begleiten ihn, die nichtsnutzigen Leute aber sagen...
Page 25 - Jos. 15, 13-19. 63. 16, 10. 17, 11-13? Es bleibt demnach nur die dritte Annahme möglich : dafs beide aus derselben älteren Vorlage schöpfen, einer zusammenhängenden Darstellung, von welcher Rieht, l eine Ueberarbeitung ist, während Bruchstücke davon in das Buch Josua Eingang gefunden haben. Als das letztere geschab, war also das Stück noch nicht in das Richterbuch aufgenommen.
Page 172 - Zufall", dh der Leitung Gottes und der Wirkung seines Geistes in Saul. In M. geht alles nach staatlicher Regel und Ordnung zu, in G. sehr tumultuarisch, wie es gerade will oder mag. In M. ist die äufsere Lage Israels günstig ; nicht gegen Feindesnoth, sondern wegen häuslicher Scherereien und aus leidiger Nachahmungssucht, aus purem Uebermuth will das Volk einen König haben statt Jahwe's und seines Stellvertreters. Es erbittet sich nichts geringeres als sein Gericht. In G. leidet das Volk unter...
Page 179 - Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie zu dir sagen; denn nicht dich haben sie verschmäht, sondern mich haben sie verschmäht, da ich nicht König über sie sein soll. Wie sie mir immer gethan haben, von dem Tage an, da ich sie von Ägypten herausführte, bis auf diesen Tag, indem sie mich verließen und andern Göttern dienten, so thun sie auch dir.


