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Medig und erhielt im I. 1737 die Erlaubniß, nach den schall Woldemar, Graf von Löwendal, der einige Jahre kaiserlichen Feldlagern, unter dem Generalfeldmarschall mit Ruhm als Gouverneur dem Herzogthume Ehftland Grafen von Sedendorf, nach Ungarn und Servien zu vorgestanden hatte, befehligte, nahm Theil an der Belareisen und daselbst freiwillige Dienste zu thun. In dem gerung und Einnahme ber noch nie eroberten Feftung felben Jahre (1737) ward er Hauptmann bei der Ins Bergen op Zoom, und schrieb mit ausgezeichneter Kennts fanterie des Kurfürsten von Sachsen, und bestimmt, den niß und rühmlicher, geschichtlicher Treue fein berühmtes Grafen Heinrich August von Friese auf seinen Reisen zu Tagebuch über diese denkwürdige Begebenheit. Nach der begleiten. Hierdurch fand er Gelegenheit, die Provence, Eroberung von Bergen op Zoom den 16. Sept. 1747 und Bes Savoyen, Mailand und Rom zu sehen. Er that dieses endigung des Feldzuges kehrte er nach Sachsen zurúd. Hier mit reifem Verstande und zur Befriedigung seiner unein ward er vom Kurfürsten Friedrich August II., als König geschränkten Wißbegierde. Nach seiner Zurückunft er: von Polen August III., mit dem höchsten Bertrauen das hielt er im I. 1740 die Stelle eines Hauptmanns bei durch beehrt, daß der genannte Fürst ihm seine beiden der Fortification in Schweden und eines Dberftwachmeis Sohne Xaver und Karl zum Unterricht in allen Kriegss fters bei dem kursächsischen Ingenieurcorps und der Felds wissenschaften übergab. Eggers erfüllte die Hoffnung, brigade. Mit dem sådfischen Heere ging er im folgen: welche man von ausgezeichneten Kenntnissen und feiner den Jahre (1741) nad Böhmen und wohnte den 26. Lehrergeschidlichkeit gehegt hatte, und wurde dafür am Nov. 1741 der Erstúrmung der Stadt Prag bei. Nad legten Tage des Jahres 1749 mit der Ehrenstelle eines Beendigung des Feldzuges reiste er im Anfange des I. Obersten bei dem Ingenieurcorps und einem anfehnlichen 1742 mit dem Grafen von Friese zur Kaiserkrónung Gehalte belohnt. In dem vorhergebenden Jahre (1748) Karl's VII. nach Frankfurt am Main. Im Frühlinge wat er von dem König Friedrich von Schweden mit des nämlichen Jahres zog er zwar wieder nach Böhmen, dem kleinen Kreuze des Schwertordens beehrt worden. mußte aber, wegen des Zusbruchs des russischen Krieges, Bon demselben ward er im I. 1751 zum Chef der Feldfich bald nach Schweden und zu dem bei Füby, jenseit brigade ernannt und von Adolf Friedrich im nämlichen Borgo in Finnland, stehenden Heere begeben, wobei er Jahre in den schwedischen Udelstand erhoben, den 28. die Dienste eines Generalquartiermeisterlieutenants versah, Jan. 1752 zum Oberstlieutenant bei der Fortification, tam im I. 1743 nach Stocholm zurúd und erhielt die den 8. Jan. 1753 zum Generalquartiermeisterlieutenant Stelle eines obersten Adjutanten, aber zu gleicher Zeit bei der Fortificationsbrigade in Stocholm und den 2. den Befehl einem neuen Feldzuge beizuwohnen, nämlich Brachmond 1755 zum Obersten bei der Fortifications: dem bei Baljus. Hier recognoscirte er nicht nur alle brigade in Stralsund ernannt. 215 der Krieg zwischen Örtlichkeiten, sondern entwarf auch eine vollständige Karte österreich und Preußen in volle Flammen ausbrach und von den Zugången zwischen Norwegen und Schweden, dieser Brand vor allen die sachlichen Kurstaaten ergriff

, und richtete nach dieser Karte die Stellungen des Heeres und das traurige Schicksal der sáchfischen Kriegsmacht den ein. Durch den zu åbo den 7. Zug. 1743 geschlossenen 15. Oct. 1756 entschied, indem sie bei Pirna eingeschloss Frieden erhielt Eggers wieder Muße und begab sich nach ren, durch die zu Ebenheit am Fuße des Lilienftein eins Dresden. Zwar verließ er den schwedischen Dienst nicht gegangene Capitulation, fick in preußische Kriegsgefangens völlig, ist aber seitdem doch niemals wieder nach Schwes schaft ergeben mußte, ward von Eggers von Friedrich Wu: den gekommen, und der Schauplaß seiner Thåtigkeit war guft zum Unterbefehlshaber der Festung Königstein ets nun besonders Teutschland. Im J. 1744 nahm er Theil nannt, welche Stelle er mit Ruhm und Eifer bekleidete. an den Feldzugen des verbündeten Heeres in Brabant Noch mehr Gelegenheit, seine ausgezeichneten Talente zu und des jádlichen in Böhmen, ward im legteren Heere zeigen, würde er gehabt haben, wenn nicht wegen des Generaladjutant des Feldmarschaus, welcher der Herzog Königsteins den 18. Det. 1756' eine besondere Neutrali

: Johann Adolf von Sachsen-Weißenfels war, Chef über tatsconvention wäre geschlossen worden, nach welcher die den Fortificationsfeldetat und Generalquartiermeisterlieute: Befaßung auf dem Königsteine nicht vermehrt und die nant. Zum österreichischen Heere in Baiern ward er im preußischen Fahrzeuge auf der vorbeifließenden Elbe nicht I. 1745 gesendet und zum Oberstlieutenant bei dem kur: beunruhigt oder gebindert werden sollten. Daher verfah fáchfischen Ingenieurcorps ernannt. Den 15. Dec. 1745 zwar von Eggers seinen Poften mit rühmlichem Eifer, nahm er an der unglüdlichen Schlacht der Sachsen ges blieb aber auf demselben nur so lange, als er mußte, gen das preußische Heer unter dem Fürsten von Dessau oder keine andere Gelegenheit zu einer größeren Thătigkeit bei Kesselédorf Theil

. Nach dem zwischen Preußen auf fand. Diese erhielt er im J. 1758, als er von dern der einen und Öfterreich und Sadisen auf der andern Rathe der Stadt Danzig zum Commandanten erwählt Seite den 25. Dec. des nämlichen Jahres zu Dresden und berufen ward, und er begab sich, um die Einwilligeschlossenen Frieden lebte Eggers in dieser Stadt, und gung des Königs von Polen dazu zu erlangen, nad Warschau. sein Wunsch und Streben war, seine Hauptneigung, die Hier erhielt er nicht blos die königliche Genehmigung, zu den Wissenschaften, zu befriedigen. Uber sein Stand sondern auch den Titel eines Generalmajors bei dem war mit diesem edeln Streben im Widerspruch, und erkursáchfischen Kriegsheere. Den 9. Dec. des nåmlichen konnte seine Begierde, Ehre und Ruhm auf Feldzügen Jahres ward er der Besagung der Stadt Danzig offents zu erwerben, nicht ganz vertilgen. Daher ging er im lich vorgestellt und er erwarb sich in diesem seinem Ämte f. 1747 zu dem französischen Heere, welches der Mar- durch Wachsamkeit und Rechtschaffenheit die allgemeine

Hochachtung. Bon König Gustav III. ward er ebenso róen), nicht weit von Steinkersfiðrbr (Steenkjár) in dem febr, alb von dessen Borfahren auf dem schwedischen Ennafylki. Zuerst wird als Besiger genannt Thrandr Ibrone, geschüßt, und fobald Gustav III. diefen im I. Hata von Eggia, einer jener acht Thrándir, welche fich 1771 bestiegen hatte, ward von Eggers von ihm zum verbanden, um das Christenthum in Norwegen zu vernichten. Commandanten des Schwertordens und im I. 1772 in Es waren vier Utthrảndir (Außenthrándir) und vier Innden id wedischen Freiherrenstand erhoben. Doch genoß er thrándir; unter diesen war Thrandr Hata von Eggia, die Freude über diese neue Anerkennung seiner großen und sie übernahmen es, den König Faton den Guten Berdienste nicht lange, denn in Folge einer Brusttrant: zu Opfern zu nöthigen, während die Ütthrándir die Kirs beit, welche weder er selbst, noch diejenigen, die ihn beschen in Måri zerstörten '). Da Thrandr Haka zu den suchten, für so gefährlich hielten, starb er den 12. Jan. Innthrándirn gezahlt wird, so ist es nicht zweifelhaft),

Ehrengedachts daß Thrandr Hata von dem Eggia in Eynafylki, welniß des Freiherrn Iacob von Eggers, welches dhes zu dem Gebiete der Innthrándit gehörte, genannt ein Ungenannter herausgab, und welches

die Hauptquelle war. Sowie Thrandr Haka von Eggia fich als Stüße zu seiner Lebensgeschichte ift. (Danzig 1773. 4.) 'Auch zur Aufrechthaltung der alten Sitten und des alten Glaus hielt der chwedische Reichshistoriograph Schönberg auf bens einen berühmten Namen unter dem Mónig Halon ihn eine Rede in der toniglichen Zademie der Wissens bem Guten erworben hat, so auch Ölver von Éggia (f

. fchaften zu Stocholm den 10. Dec. 1773. Außer der augem. Encykl. d. W. u. K. 3. Sect. 8. Jh. S. 378 teutschen und französischen Sprache, welche von Eggers - 380). Nachdem Ölver erschlagen worden, bat Kalfr faft am liebsten redete, sprach er schwedisch, ruffisch und ita- Arnason den König Dlaf den Heiligen um das Weib, lienisd, und verstand die lateinische und englische Sprache. welches Ölver auf Eggia gehabt hatte. Der König gab Er besaß eine auserlesene Bibliothek, und von seinen es ihm und damit zugleich alle die Eignir (eigenthuma Büchern, Dorzüglich aus dem Fache der Kriegswissens lichen Besigungen), welche Blver gehabt hatte. Kalfr Ura fchaften, ließ er im I. 1771 ein Verzeichniß unter dem nason schlug zu Eggia feinen Sig auf, wenigstens war Kitel: Bibliothèque militaire druden und bestimmte er sehr häufig dort), deshalb wird er nicht mit Unrecht dieselben zum ungetrennten Besiße eines Beschüßers und genannt: Calfr á Eggio (Kalfr auf Eggia)) und EnFreundes der Gelehrsamkeit. Katharina II. von Rußland giar-Calfr (Engia's Kalfr) “). 2) Eggia inni Skaun ertaufte diese Bibliothek kurz vor seinem Absterben für (orinnen in Skaun, ießt Skogn) genannt, in Gaulardal eine ansehnliche Summe. Ein zweites Verzeichniß von Gauldalen) in Thrandheim; Skeggji á Eggja (auf überflússigen und solchen Büchern, welche er doppelt bes Eggia)') inni Skaun warb im I. 1196 von den Bag Taß, ließ er druden, damit sie versteigert werden möchs Tarn erschlagen ). Segt heißt er der Ort Eggan, an ten. Dieses geschah auch bald nach seinem Tode. Eine der Grenze von Škogn, und gebórt zu dem Bórsensprengel. (dóne Sammlung von Büchern aus allen Fächern der

(Ferdinand Wachter.) Wissenschaften denkte") er der königlichen Akademie der EGICA (EGIÇA, EGIZA'), vollständig Flavius Wissenschaften zu Stocholm, welcher er zur Zierde ges Egica, spanisch Flavio Egica), war König der Weftreicht hatte. Außer jener Schenkung leistete er ihr noch andere gefällige Dienste. Außerdem war bei seinem Tode 1) Snorri Sturluson in der Heimskringla, übersept von noch ein fchåbarer, seinem Geldymade Ehre machender,

F. Bacter. I. Bd. S. 49-51. 2) In dem Geografise Res Büchervorrath übrig. Zur Verwunderung seiner Freunde ungewiß sei, welches Eggia im 1. Bde. S. 33 gemeint sei

. Diese

gifter zu den Oldnordiste Sagaer. 12. Bd. S. 78 wird gesagt, hinterließ er auch eine große Anzahl eigenhåndiger Mas Stelle der großen Olafs Saga Tryggvasonar Cap. 23 (in den Fornnuscripte, welche ohne Zweifel fruchtbare, auf seinen Reis manna - Sögur. 1. Bd. S. 36), in welcher Thrándr Haka af Ega fen gemachte Beobachtungen und Bemerkungen und diens giu (ist Beugung von Eggia) vorkommt, ist aus der Hákonar liche Erläuterungen zu der Geschichte der Feldzuge, an de

Saga Góda von Snorri Sturluson in der Heimskringla (bei F.

Bachter S. 49) entlehnt, und in ihr wird sowol in der Hákonen er Theil genommen, in sich enthalten mögen, wie

nar Saga Góda, als in der großen Olafs Saga Tryggvasonar fich aus feinen gebrudten Schriften schließen läßt. Diese Ihrándé þata pon Eggia als einer der Innthrándir aufgefübrt

, sind folgende: 1) Sein Journal de Siège de Bergop- und zwar unmittelbar vor Thórir Skegg af Húsabae í eynni zoom en 1747 (zuerst Amsterdam und Leipzig 1747.

Idhri (in dem Eilande Idhri, jegt Inderoe). Es ist also tein 12., nachher_mehre Male gebrudt). 2) Des Lubert de

Zweifel, welches Eggia das ist, nach welchem Ihrándr Sata bes

Daher wird auch in dem Stada - Register zu den la Cannaye Dictionnaire militaire, welches er verbessert Fornmanna - Sögur. 12. Bd. S. 277 die Stelle der Olafs Saga und mit Zusagen vermehrt herausgab. (Dresden 1752. Tryggvasonar, 1. Bd. S. 36 ganz richtig auf dieses Eggia bezo2 Bde.) 3) Sein eigenes Kriegšs, Ingenieur-, är: gen, welches wir unter Nr. I betrachten. 3) Snorri Sturluson, tillerie, See: unb Ritterlerifon Dresden 1757. 2

Olafs Saga Helga in der großen Ausgabe der Heimstringla. 2. Bd.

S. 165. 167. 169, 241, 289. 319. 386. 396. Olafs Saga Helga Bde.)).

(Ferdinand Wachter.)

in den Fornmanna -Sögur. 4. Bd. S. 234, 237, 239, 324, 382. EGGIA (Geographie des Mittelalters), heißen zwei 5. 6. S. 30. 103. 116. 126. 127. 4) Beugung von Eggia. berühmte Sófe in Thrandheim in Norwegen: 1) Eggia, 5) Agrip af Noregs Konúngasögum in den Foramanna - Sögur. jert Egge, drinnen bei dem Eilande föhri (iept Indes 10. Bb. S. 399. 6) Ebenfalls Beugung von Eggia. 7)

Swerris - Saga in der Fortsegung der großen Ausgabe der Seimos

• tringla. 4. Bd. S. 245 in den Fornmanna - Sögur. 8, BD. S. 333. 3) Göttinger Allgem. hiftorische Bibliothet. 8. Bb. S. 267, 1) Bird, aber nicht richtig, von einigen Geschichtschreibern 4) Bergl. Gadebulda 4. 4. D. S. 242-249.

Egyta, Egipza genannt; l. in den Rerun Hispanicarum Scriptt

nannt war.

gothen in Spanien, spielte aber auch vor seiner Thronbesteis würde. Ein anderes Bedenken habe er darüber, daß
gung eine Rolle als Better des Rónigs Wamba, wel: zur Zeit seines Borfahren auf dem Throne einige Perso-
chem Ervigius im I. 680 nach dem Leben getrachtet und nen unrechtmäßiger Weise ihres Udels entsegt und ihrer
den er des Thrones beraubt hatte. Aber Ervigius saß nicht Guter beraubt worden seien, und er dog, da er eidlid
ruhig auf dem Throne, große Uneinigkeit herrschte zwischen angelobt habe, den Vortheil der Familie des Ervigius zu
den Geschlechtern des Wamba und des Ervigius. Dies unterstüßen, zur Steuer jener Ungerechtigkeiten nichts
fer, von den Rechtsansprüchen, welche Theodefred, der thun könne. Zum Schlusse bat er die Kirchenversamm:
Sohn des vormaligen Königs ) Recassmind's, auf den lung, daß sie ihn über die Verfahrungsweise, welche e
Thron hatte, bedroht, uchte den Großmann Egica, den bei derartigen Verháltnissen zu wählen habe, belebren
Better") des Königs Wamba, zu gerinnen und gab ihm moge, damit er nicht genothigt sei, einen der beiden Eide zu
seine Tochter Cirilona im J. 682 zur Gemahlin. Bei seiner brechen, oder daß sie ihm anzeigen möge, welchem von
Bermáhlung mit Cirilona mußte Egica den Eid leisten, den beiden im Nothfall der Vorzug vor dem andern ge:
daß er des Königs Ervigius Gemahlin, Kinder und ftattet werden müsse. Das Concil ließ des Königs Schrift
sámmtliche Angehörige beschüßen wolle. Von seinem verlesen, beschäftigte fich aber nicht sogleich damit, son-
Schwiegervater Ervigius, welcher im I. 687 von einer dern machte nach gewohnter Weise zuerst mit Ablegung
tödtlichen Krankheit befallen wurde, ward Egica den 14. des Glaubensbekenntnisses den Anfang, nahm dann die
Aug. 687, mit Einwilligung der Großen des Reiches, Punkte vor, deren Ubảnderung der Papst Benedict I. in
zum Nachfolger im Reiche ernannt, nachdem er ihm der Schußschrift des Glaubens, welche die Bischöfe Spa-
durch einen Eid hatte angeloben müssen, allen Unterthanen niens nach Rom gesandt hatten, verlangte, verhandelte
des Reiches Recht widerfahren zu lassen. 118 bald hier: hierauf die Sache der beiden Eide des Königs und gab
auf Ervigius starb, gelangte Egica in den ruhigen Besitz die Erklárung, daß der erste ihn nur in sofern verbinden
des Thrones, und ward an einem Sonntage den 24. könne, als er der Gerechtigkeit nicht zuwider liefe; da er
Nov. 687 ) von dem Erzbischofe Julianus dem Heiligen diese Jedem müsse angedeihen lassen, so sei Egica blos
von Toledo, in der Hauptkirche St. Petri und St. Pauli verbunden, seine Schwiegermutter und seine Schwäger
gesalbt). Egica, der sich nach des Ervigius Tode frei wider diejenigen zu schüßen, welche ungerechte Ansprüche
fühlte, faßte den Entschluß, fich an der Partei, welche an sie machen wurden. Der Eid aber, den er zum Bors
seinen Better Wamba hatte vom Throne stoßen helfen, theile der Unterthanen abgelegt, binde ihn in Sachen,
zu råchen und den guten Ruf Wamba's zur Schande welche wider die Gerechtigkeit liefen, nicht, und in fola
des Ervigius zu beschußen. Er berief daher eine Kirchen: chen Fällen seien weder die Richter, noch andere Personen
versammlung des ganzen Reichs nach Toledo, um seine daran gebunden. 215 auf diese Weise des Königs Zwei-
Regierung glüdlich zu beginnen und der Versammlung fel gelöst worden, schloß sich die Kirchenversammlung uns
einige Zweifel, die er hegte, vorzulegen. Die geistlichen ter den gewöhnlichen Gebrauchen). Nach einigen Ge-
und weltlichen Herren des Reiches versammelten sich den 11. schichtschreibern hat Egica, als er das Reich erhielt, seine
Mai in der Hauptkirche zu Toledo. Der König begab sich Gemahlin, die Tochter des Ervigius, wegen der Bers
in die Bersammlung und sagte nach abgelegtem Gruße, daß schwörung gegen den Wamba verstoßen '), oder, wie ein
die Båter der Kirchenversammlung aus dem Auffaße, welUnderer es ausdrückt, weil er erfahren, daß Ervigius fidh
chen er ihnen zustellen wolle, dasjenige ersehen würden, gegen das Leben Wamba's verschworen); Egica habe
welches er ihnen in Richtigkeit zu bringen anempfehle, zu der Schuld dieser Verschwörung auch die Tochter des
überreichte hierauf seine Schrift und begab sich aus der Ervigius gezogen, oder ihr einen Theil der Schuld beige:
Versammlung hinweg. Der ganze Inhalt der von ihm messen). Zweifelhaft muß die Verstoßung Cirilona's
übergebenen Schrift bezwedte über der beiden, dem Kós scheinen, weil Egica in seiner Schrift, die er der Kirchens
nige Ervigius geleisteten, Eide ihre Meinung zu erfors versammlung überreicht, bloß von seiner Schwiegermutter
Ichen. Er stellte vor, daß er, da er durch beide Eide und seinen Schwagern redet. Zwar kommt im I. 692
gleich große Verbindlichkeit eingegangen, nunmehr in nicht Liubigitona als Egica's Gemahlin vor. Doch kann Ciris
geringer Verlegenheit sich befinde, wie er sich verhalten lona auch gestorben sein, ohne daß sie ihr Gemahl der:
folle, wenn Iemand wider seine Schwiegermutter oder stoßen hatte. Wenn Roderich von Toledo bemerkt, daß
feine Schwäger eine gegründete Anfoderung machen Egica die Gothen mit Tod und Haß verfolgt, so ist die
(Francof. 1579.) Franciscus Tarapha, De reb. Hispan. p. 708. ses von den schweren Strafen zu verstehen, welche er
Michaelis Ritii De Gest. Hisp. Lib. II. p. 667.

über diejenigen Großen des Reichs verhängte, die an der
2) König Recassivind war unmittelbarer Vorgänger des Kós abfeßung Wamba's Theil genommen, oder beschuldigt
nigs Wamba auf dem Throne. 3) consobrinus. Rodericus, wurden, Theilnehmer an jener Verschwdrung gegen
De reb. Hisp. Lib. III. in Rer. Hisp. Scriptt. p. 187.

4) P.

Wamba' gewesen zu sein ''). König Egica genehmigte,
Petau segt irrig den Anfang der Regierung Egica's ins J. 688;
denn Ervigius legte die Regierung nicht im J. 688 nieder, weil das
15. Concilium von Toledo, welches im I. 688 gehalten ward, den

6) Acta Concilii XV Toletani. Bergl. Ferreras a. a. D.
11. Mai unter Egica's Regierung statt hatte. Vergl. Joh. von S. 45) -453. 7) Rodericus Toletanus, De Reb, Hispan.
Ferreras, Augem. Şistor. von Spanien. 2. Bd. [Halle 1754.) Lib. III, p. 188. 8) Rodericus Santius, Hist. 9) Der nos
Š. 450. Die Stelle über die Zeit des Regierungsantrittes Egica'é nymus in der Chronologia Regum Gothorum No. 32. p. 76
aus dem Chron. de Vulsa theilen wir in diesem Artikel Not. 22 sagt: Egica Rex filium Ervigi juratione Wambae subjecit, Toul

5) 1. diefelben namentlich aufgeführt bei Ferreras S. 451, wol heißen: conjurationi contra Wambam subjecit. 10) Bergl.

4

mit.

daß die Bischofe des Erzstifts von Tarragona den 1. Nov. waren, welche abgehandelt werden sollten, und entfernte 691 eine Kirchenversammlung zu Saragossa hielten. Uns fich dann. Nachdem sein Uuffaß verlesen war, ward mit ter den fünf Sakungen derselben bemerken wir die legte: einem weitläufigen Glaubensbekenntnisse begonnen und ,,Dbgleich von den Kirchenversammlungen so viele Anord: hierauf wurden 13 Saßungen entworfen, von welchen wir nungen wegen Sicherheit der Witwen der Landesherren folgende bemerken; die zweite: Alle Bischöfe und Bediente gemacht sind, so wird dessenungeachtet festgeseßt, daß nach des Königs sollen Sorge tragen, die Abgötterei auf das des Königs Tode die Kóniginnen in ein Nonnenkloster Strengste zu bestrafen und dieses Laster auszurotten stre: gehen und sich darin dem Gottesdienste gånzlich ergeben ben. Wider den, der diesem Vorhaben hinderlich sein folen")." 'Egica war bisher auf dem gothischen Throne foute, wird eine große Strafe festgeseßt. Die achte nicht beunruhigt worden, als im I. 692 der Erzbischof Sagung schrieb vor, daß in Betracht der Frómmigkeit des Sisebert von Toledo dem König, seiner Gemahlin Liubi: Königs, seiner Zuneigung zu den Kirchen, seiner Erlar: gitona und seinen Kindern") nach dem Leben trachtete. sung des Tributs und seiner an Jedermann erwiesenen Man kennt den Beweggrund nicht, welcher den Erzbi: Wohithaten, er und seine Gemahlin, seine Kinder und schof angetrieben, einen so schauberhaften Entschluß zu Kindeskinder wider alle Zundthigungen in Schut genom: fassen. Man hat daher nur die Vermuthung aufstellen men werden sollen. In allen Kathedralkirchen soủe eine können, Sisebert sei von dem vornehmsten adeligen Ge: Messe für die Erhaltung und das Wohl des Königs alle schlechte der Gothen gewesen, habe einen von seinen Ver: Tage gehalten werden, mit Ausnahme des Charfreitages, wandten auf den Thron Tegen wollen, und für das weil an diesem Tage, nach dem Kirchengebrauche, keine ficherste Mittel hierzu gehalten, den König und seine Kin: Messe gehalten werde. In der neunten Sagung ward der des Lebens zu berauben und habe deshalb eine Ver: wider den Erzbischof Sisebert von Toledo das Urtheil gedwórung wider sie angestiftet. Von des unruhigen und fält, und er diesem zufolge des Verbrechens der beleidigehrgeizigen Sisebert's Vorhaben erhielt der König Kunde ten Majestát, da er dem Könige, seiner Gemahlin und und versicherte sich ohne Berzug der Person des Hoch: seinen Kindern nach dem Leben getrachtet, für schuldig verräthers, um die Sache durch die Bischöfe und die erklärt und seines Amtes entsegt. In der zehnten weltlichen Großen des Reichs entscheiden zu lassen. 213 Sagung ward bei Strafe des Kirchenbannes verboten, es bekannt ward, daß der Erzbischof verhaftet sei, ent: dem König, seiner Gemahlin und seinen Kindern nach ftanden einige Unruhen, denn Verschiedene der Mitver: dem Leben zu trachten; und mit Strafe, in die Leibeis schwornen ergriffen die Waffen und emporten fich. Mit genschaft zu fallen, ward verpónt, wider die Genannten vieler Geschidlichkeit und Klugheit jedoch brachte Egica eine Verschwörung anzustiften. In der eilften Sagung die Misvergnügten zur Ruhe, indem er einen Theil der: ward Gott um die Erhaltung und Wohlfahrt des Königs selben bestrafte, dem andern Verzeihung angedeihen ließ. angerufen; in der zwölften ward der Erzbischof Felir von Nachdem Egica das Reich wieder beruhigt hatte, berief Sevilla zum Metropolitan von Toledo an die Stelle des er durch ein Uusschreiben aus allen Provinzen des gothi: entsetten Sisebert, des Hochverráthers, gewählt, und die ichen Reichs eine Kirchenversammlung, damit verschiedene 13. und lebte Saßung verordnete, daß die Sischöfe der Sachen von Wichtigkeit auf ihr verhandelt werden und Provinz Narbonne, da sie wegen der in ihrem Lande Sisebert sein Urtheil empfangen möchte. Es fanden sich wüthenden, ansteđenden Seuche sich auf der Kirchenver: aus den Erzstiften Toledo, Sevilla, Braga und Tarra

a, Braga und Tarra: fammlung zu Toledo nicht einstelle gona die Erzbischöfe und Suffraganbischofe ') ein, aber sondere halten, und auf ihr die 13 Saßungen bestátigen aus dem Erzstifte Narbonne nur zwei, weil diese Pro: sollen "). Die Juden, welche bereits durch fo viele vinz von einer ansteckenden, menschenverheerenden Seuche strenge Gefeße unterdrúdt waren, wurden auch auf der heimgesucht ward. Uußer den Erzbischöfen und Bischó: 16. Kirchenversammlung zu Toledo nicht vergessen, und fen erschienen fechs übte und 16 Palatine. Auf dieser die erste Saßung war ihnen gewidmet und enthielt zur ki chenversammlung, welche den 2. Mai 693 eröffnet Kränkung derer, welche Israeliten bleiben wollten, die ward, fand sich der König, wie auf den frühern, ein, Verordnung, daß die Juden, welche sich zur christlichen überreichte eine Shrift, in welcher die Sachen angegeben Religion bekennen würden, von dem Tribute, welcher an

den Fiscus entrichtet werden mußte, befreit sein und De Masden, Historia critica de España. T. XII. España Goda gleich andern Unterthanen gehalten werden sollten. Die in Lib. II. p. 124. 215. 216.

Spanien schrecklich bedrúdten Juden, von welchen ein II) Acta Concilii apud Cardin. D’Aguirre. Bergi. Ferre: Theil getauft war, aber den christlichen Glauben wieder ras S. 456. 12) Nach Ferreras (Š. 456) waren, wie es verließ, stifteten mit ihren Brüdern in Afrika eine Ver: {teint, Egica’s Kinder Flogel, Theodemir , Liubilan und Thecla. schwörung gegen den König und den Staat an. Unüber, ob er diese Kinder fámmtlich von der Fiubigitona hatte. Wäre geachtet sie mit größter Behutsamkeit zu Werke gingen, dieses der Fall, so würde daraus die große unwahrsdheinlichkeit her: lo erhielt doch König Egica Kunde davon. Er sah die porgehen, daß Egica seine erste Gemahlin Cirilona bei dem Untritt Nothwendigkeit, ihrer Verwegenheit zuvorzukommen und feiner Regierung verstoßen habe, sondern es wäre wahrscheinlicher, fie so schnell als möglich zu bestrafen, und veranstaltete daß Cirilona vor demselben gestorben; man mußte sich denn durch Unnahme von Zwillingen helfen, welche liubigitona geboren habe. 13) 1. ihre Namen in den Actis Concilii XVI. Toletani und dar: 14) Acta Concilii XVI. Toletani bei Loansa und dem Car: qus bei 8tr ra ở 4. 4. 5. 6. 457.

dinal d'Aguirre. Vergl. Ferreras 4. . D. S. 457-459. 1. Encpti, 8. B. u. K. Erste Section. XL.

2

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deshalb eine Kirchenversammlung zu Toledo, wo sie den im I. 697 einen Krieg zu führen: doch haben den Be: 9. Nov. 694 in der Pfarrkirche St. Leocadia eröffnet weggrund zu diesem Kampfe die Geschichtsforscher weder ward. Der König stellte ihr eine Schrift úber das zu, in der spanischen noch franzósischen Geschichte ausmitteln was abgehandelt werden sollte. Die Våter des Concils können. Die frånkischen Geschichtschreiber gedenken námstellten acht Sagungen auf, von welchen wir nur den Inhaltlich dieses Krieges gar nicht. Daher sind die Neueren der drei legten angeben, welche Beziehung auf den Kó: úber die näheren Umstände, unter welchen dieser Krieg nig haben, wiewol auch die andern geschichtlich merkwür: geführt ward, nicht einig. Nach den Einen hatte er gea dig sind 's). Die rechste Sagung verordnete, daß alle gen die Seite von Aquitanien, nach den Undern gegen Monate die Litaneien oder öffentlichen Fürbitten für den die Seite des narbonensischen Gallien statt. Ferrera Kónig, die Monarchie und um Vergebung der Sünde hålt dafür, daß die Aquitanier und Wasconier zu den gesungen werden sollten. In der siebenten Saßung er: Zeiten der Frankenkönige Chlodowig's III, und Childe: neuerte die Kirchenversammlung das Gesen und das Ver: bert's II. das Joch abgeschüttelt und sich unabhängig gesprechen, die königliche Familie zu beschußen und verbot, macht, indem sie sich Herzoge und Befehlshaber ausge: bei der von andern Concilien festgelegten Strafe, ihr die sucht; daß die Uquitanier und Wasconier, welche bei die: geringste Beleidigung nach des Königs Tode zuzufügen. Per Gelegenheit die Waffen ergriffen, über die Pyrenaen Die achte und legte Sabung schrieb vor, daß alle Ju- in Spanien eingedrungen, wo sie große Feindseligkeiten den, die nach empfangener Taufe zum Judenthume zurück: verübt, und daß Egica ihnen drei Schlachten geliefert kehren oder wider den König eine Verschwörung anstiften und sie genothigt, sich wieder zurück zu begeben. Ferrewürden, zu einer immerwährenden Knechtschaft verurs ras' Muthmaßung gründet sich darauf, daß es nicht theilt und ihrer Gúter für verlustig erkannt werden soll: wahrscheinlich sei, daß die Könige der Franken und ihre ten, und bestimmte weiter, daß den Juden nicht nur ihr Majores domus bedacht gewesen sein sollten, ihre NachReligionsdienst nicht gestattet, sondern ihnen auch ihre barn zu befriegen, da sie, nach dem Zeugnisse der Ge Kinder im siebenten Jahre genommen und im Christen: schichtichreiber der Franken, durch innere Ängelegenheiten thume erzogen werden sollten. Der König bestätigte die genugsam beschäftigt waren. So Ferreras. Über die Sagungen derselben durch ein Edict '5). Die Sarazenen, quitanier und Wasconier wurden nicht Franken genannt, welche ihre Herrschaft in Afrika bereits sehr ausgebreitet wiempol sie dem frånkischen Reiche unterworfen waren. hatten und die zur Zeit der Regierung des Sohnes und Es ist daher gar nicht gerathen, Egica's Krieg mit den Nachfolgers des Egica in Spanien landen sollten, floßten Franken in einen Krieg mit den Aquitaniern und Wass auch bereits Egica’n selbst Besorgnisse ein, da sie sich als so coniern umzuwandeln. Ein Krieg der Franken mit dem furchtbare Nachbarn zeigten. Sie strebten ganz Afrika

Sie strebten ganz Afrika König von Spanien ist aber darum nicht unwahrschein- : ihrer Botmaßigkeit zu unterwerfen, drangen im I. 696 ") lich, weil damals an der Spige der thatkräftige Pippin mit einem gewaltigen Heere in Mauritanien ein und er: von Heristal stand. Vielleicht hatte Egica die Zerrúttung oberten es in sehr kurzer Zeit. Es gewinnt, wie Ferre: des frånkirchen Reichs benupen wollen und die Grenzen raš bemerkt, das Ansehen, daß ihre Flotte an der Küste des seinigen ausgedehnt, wurde aber dann, als Pippin gekreuzt und sich nach den Bewegungen des Heeres auf von Heristall das Frankenreich beruhigt hatte, von diesem dem Lande bestandig gerichtet habe. Da das von den Helden bekriegt.

Helden bekriegt. Daß die frankischen Geschichtschreiber Sarazenen eingenominene land Spanien so nahe lag, lo eines Krieges der Franken mit dem König Egica nicht traute Egica nicht, ließ seine Flotte ebenfalls ausrüsten, gedenken, darf uns nicht wundern, da die Quellen für damit sie die Küsten seines Reiches decte, und regte die frantische Geschichte jener Zeit åußerst dürftig fließen, Theodemir'n zum Befehlshaber darüber. Wenn dieser und besonders die Hauptquelle, nämlich die Fortsegungen Theodemir, bemerkt Ferreras, nicht Egica’s Sohn oder der Chronik Fredegar’s, kußerst ármliche und verworrene Schwiegersohn und ebenderselbe, welchem Sisebert den Nachrichten mittheilen. Einer der Fortseker der Chronik Tob geschworen hatte, gewesen ist, so war er doch wes des Fredegar mußte fich um so leichter ůberhoben glaus nigstens einer von den andern Großen des Reichs. Theo: ben, den Krieg der Franken mit dem König Egica anzu: demir ging unter Segel, um die Flotte der Sarazenen bemerken, da dieser Kampf zu keinem Resultate führte

. zu beobachten, traf auf fie und griff sie so muthig an, Wir können daber uns nur an das halten, was Lucas von. daß sie sich gezwungen sahen, die Flucht zu ergreifen, Tuda (Tun) fagt, nämlich, daß Egica drei Mal mit und erfocht den Sieg 18). Mit den Franken hatte Egica den Franken unter zweifelhaftem Siege gekämpft, also

drei unentschiedene Schlachten gegen sie geliefert. Egica, 15) SO Z. B. die fünfte Sapung, in welcher allen Priestern bereits sehr' betagt, faßté drei Jahre vor seinem Tode bei Strafe des Kirchenbannes und einer immerwährenden Gefangen: schaft verboten wird, für die Lebendigen, in der Meinungebrem ersten Gemahlin Cirilona gezeugt hatte, zum Mitregens

den Entschluß, seinen Sohn Witiza, den er mit seiner Tod zu befördern, die Todesmesse zu halten. ) Acta Concilii XVII. Toletani apud Loaysam, Aguirre etc. Vergi. Ferre: ras a. a. D. S. 459, 460. 17) Cedrenus, Baronius und an: dere, darunter Ferreras (S. 460, 461), segen die Eroberung von ber einen Sieg über die Griechen erhielten. Ferreras meint, es sei Mauritanien ins I. 696. 18) Isidorus Pacensis in Chronico, ein Fehler des Copisten, weil in den alten Schriftstellern fich feine aera 750. Ein Manuscript der Chronił Isidor’s von Badajoz hat Kunde 'von Griechen finde, welche an die spanischen Küsten gelom: für de ingressis arabibus die Pesart: in graecis, wodurch wir men. Vergi. Junn Francisco de Mnsden, Historia Critica de also, wenn die Pesart begründet, ftatt eines Sieges über dic Ara: España. T. X. (En Madrid 1791.) p. 218.

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