Mia energeia: Untersuchungen zur Einigungspolitik des Kaisers Heraclius und des Patriarchen Sergius von Constantinopel

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Mohr Siebeck, 2012 - Religion - 701 pages
English summary: During the reign of emperor Justinian (527-565 AD), the Church of the (Roman) Empire was split due to the different reception of the Christological formula of the Council of Chalcedon (451). On the one hand, the Apostolic See of Rome and the Latin speaking West defended the synod. On the other hand, followers of the Christology of St. Cyril of Alexandria in Egypt und Syria sought to overrule what they understood as Nestorianism. It was not until the years 628 to 633 that the Byzantine Emperor Heraclius (610-641) was able to restore the unity of the Church by promoting a new formula of compromise: The teaching of a single operation ( energeia ) in Christ. Christian Lange discusses the period between the Council of Chalcedon (451) and the final failure of all attempts to avoid a split in the Church of the Empire in the 7th century. German description: In der Auseinandersetzung um die christologische Aussage des Konzils von Chalcedon (451) ist in der Mitte des 6. Jh. die Einheit der aReichskirche zerbrochen. Nur dem Kaiser Heraclius und seinem Patriarchen Sergius von Constantinopel gelang es in den Jahren 628 bis 633 noch ein letztes Mal, die Befurworter wie Gegner der umstrittenen Synode zur Kircheneinheit zu bewegen. Die theologische Grundlage fur die Einigung stellte dabei die Aussage von der aMia Energeia, der einen (gott-menschlichen) aWirkweise des Fleisch gewordenen Gott-Logos dar. Christian Lange untersucht diese kirchenhistorisch wie dogmengeschichtlich spannende Epoche an Hand von teilweise erstmals ins Deutsche ubersetzten Quellentexten. Abschliessend schlagt der Autor einen neuen Fachbegriff vor: Er verwendet aMiaenergetismus als Bezeichnung fur die Einigungsbestrebungen des Kaisers Heraclius und des Patriarchen Sergius zu Beginn des siebten Jahrhunderts.
 

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Contents

Die beiden Deutungen der MiaPhysisFonnel uiot cpuolg roü 6201 Äöyou osoapxwucvn
17
Die Entwicklung der christologischen Diskussion im
21
Die Bündniskonstellation während des Konzils von Ephesus 431
66
B Das Konzil von Chalcedon 451
77
Die Vorgeschichte des Konzils von Chalcedon 451
78
Die Bündniskonstellation während des Konzils von Ephesus 449
113
Die Bündniskonstellation während des Konzils von Chalcedon 451
124
C Kaiserliche Einigungsbestrebungen zwischen dem Konzil von Chalcedon 451
143
Der Origenismusstreit 543553
457
Die drei Stufen der Formulierung des Christusglaubens im Römischen Reich
470
Der Stand der christologischen Diskussion in Persien
471
Die Persische Kirche im Jahre 497
497
Der Stand der christologischen Diskussion in Armenien
517
Die Armenische Kirche bis 607
519
Die miaenergetische Einigungspolitik
531
Die persischen Vorstöße 603622
537

Das Konzilsverständnis der Gegner von Chalcedon
160
Die zunehmende cyrillische Interpretation der Formel von Chalcedon 451
169
Die Kirchengemeinschaften zur Zeit des Basiliscus 475
193
Die Kirchengemeinschaften in der Zeit des Acacianischen Schismas
228
Die Bündniskonstellation in der ersten Phase der Regierung des Iustinianus 527536
326
Begriffsbestimmungen
365
Prochalcedonensische Vermittlungschristologie
371
Der christologische Ansatz des strengen Chalcedonismus
385
Der christologische Ansatz des Neuchalcedonismus
398
Der Beginn der Diskussion um die uia äväpysta
415
Der so genannte DreiKapitelStreit 544553
447
Vertreter der Lehre von der uia ävfipycla nach Chalcedon 451 423
451
Der Verlauf der miaenergetischen Einigungspolitik
554
Der Widerstand des Sophronius von Jerusalem 633634
581
Die beiden Deutungsmöglichkeiten der Formel von dem einen Wirkenden ö ävcpyöv
596
Die Ausbreitung des Islam von 622 bis 750
611
Konsequenzen und Zusammenfassender Ausblick
623
Quellenverzeichnis
631
Literaturverzeichnis
649
Quellenregister
667
Sachregister
684
Konzilien und Synoden
690
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2012)

Christian Lange, Geboren 1972; Studium der Katholischen Theologie, Latinistik, der Alten Geschichte und der Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients an den Universitaten in Bamberg, Tubingen, Oxford und Salzburg; 2001 Promotion zum Dr. phil; 2011 Habilitation; seit 2008 Akademischer Rat fur Katholische Theologie an der Universitat Erlangen-Nurnberg.

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